Gesunde Ernährung von Kindern und Jugendlichen fördern

Kinder am Tisch mit frischem Obst

Quelle: kostikova-123rf

Warum ist das für Verbraucher:innen wichtig?

Gesunde Ernährung ist eine der wichtigsten Grundlagen für die gesunde Entwicklung von Kindern. Doch in ihrem Alltag sind Kinder oft einem unausgewogenen Lebensmittelangebot und Werbung für Lebensmittel mit zu viel Fett, Salz und Zucker ausgesetzt. Das prägt ihre Ernährungspräferenzen. Übergewicht im Kindesalter ist die Hauptursache für Gesundheitsprobleme in späteren Jahren.

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15 Prozent

der Kinder sind übergewichtig.1

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2 von über 150

untersuchten Produkten mit Kinderoptik entsprachen den WHO-Kriterien für gesunde Kinderlebensmittel.2

Kinder essen nur halb so viel Obst und Gemüse wie empfohlen, dafür das 1,5-fache der empfohlenen Menge Süßes.3

Was steht im Koalitionsvertrag?

„Wir fördern verstärkt Bewegung und gesunde Ernährung, insbesondere von Kindern und Jugendlichen.“

Federführendes Ministerium: Bundesministerium für Gesundheit

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Was stärkt Verbraucher:innen?

  • Die Bundesregierung sollte eine mehrstufige Herstellerabgabe für Süßgetränke einführen. Um den Ersatz von Zucker durch Süßstoffe nicht zu befördern, muss deren Einsatz in die Abgabe einbezogen werden.
  • Die Bundesregierung sollte die bisher freiwillige Nationale Reduktions- und Innovationsstrategie mit verbindlichen Zielen fortführen.
  • Für Lebensmittel, die an Kinder gerichtet vermarktet werden, sollte die Bundesregierung Obergrenzen für Fett, Salz und Zucker einführen. Diese sollten den Nährwertkriterien der Weltgesundheitsorganisation entsprechen.

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1 Jahr

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Erläuterung zur Bewertung

Stark

Verbraucher:innen profitieren merklich von der politischen Entscheidung (oder der aktuelle Stand hat entsprechendes Potential). Die politische Entscheidung hat einen positiven Einfluss auf den Alltag der Verbraucher:innen. 

So lala

Verbraucher:innen profitieren nur wenig von der politischen Entscheidung (oder der aktuelle Stand hat entsprechendes Potential). Die politische Entscheidung hat weder einen ausgesprochen positiven noch negativen Einfluss auf den Alltag der Verbraucher:innen. 

Schwach

Verbraucher:innen profitieren nicht von der politischen Entscheidung oder sie verschlechtert ihre Stellung sogar (oder der aktuelle Stand hat entsprechendes Potential). Die politische Entscheidung hat einen negativen Einfluss auf den Alltag der Verbraucher:innen. 

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Eine Bewertung ist noch nicht möglich.

Quellennachweis