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Verbraucher beim vernetzten und automatisierten Fahren schützen

Regeln festlegen und gesellschaftliche Debatte initiieren

Vor welchem Problem stehen Verbraucher?

Autos parken selbst ein, bremsen automatisch und bringen Menschen fahrerlos von A nach B – viele Neuerungen durch das automatisierte Fahren versprechen mehr Sicherheit und Komfort für Verbraucherinnen und Verbraucher. Gleichzeitig sind noch viele Fragen offen und Verbraucher sind skeptisch: Wer haftet, wenn das Auto beim eigenständigen Einparken einen Kratzer in einen anderen Wagen macht oder mit Autopilot einen Unfall baut? Dürfen Fahrer die Zeit für anderes nutzen? Welche Daten werden von den digitalen Steuerungssystemen gespeichert und wer hat darauf Zugriff? Wie kann das Auto vor Manipulation von außen geschützt werden?

So kann’s gehen:

Von klaren Regeln profitieren nicht nur Autofahrer, sondern alle Verkehrsteilnehmer. Oberste Maxime für neue Technologien wie hochautomatisiertes Fahren muss sein: Solange das Auto noch nicht ganz ohne Fahrer auskommt, darf der Fahrer nicht mit Überwachungspflichten überfordert werden. Beim hoch- und vollautomatisierten Fahren muss die Verantwortung vom Fahrer und Halter sukzessive zum Hersteller verschoben werden. Hersteller müssen dafür sorgen, dass der Fahrer jederzeit über die Automatisierungsstufe und die damit verbundenen Regeln informiert ist. Der Verbraucher darf sein informationelles Selbstbestimmungsrecht nicht verlieren. Datenschutz und IT-Sicherheit sind die Schlüsselfaktoren, damit Verbraucher der Automatisierung vertrauen. Die Einhaltung der Datenschutzvorschriften muss bei der Zulassung und bei regelmäßigen Überprüfungen von unabhängigen Stellen kontrolliert werden. Dazu müssen die zuständigen Kontrollbehörden Zugang zu Software und Algorithmen des Fahrzeugs haben.

* Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt, Bestand der Fahrerlaubnisse 2016
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