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Lebensmittelkennzeichnung

  • Verbraucherinnen und Verbraucher müssen auf die Qualität von Lebensmitteln vertrauen können und benötigen mehr Orientierung am Markt. Wir fordern eine lückenlose Dokumentation der Herstellungs- und Verarbeitungsprozesse sowie die klare und wahre Kennzeichnung der Waren.
  • Verbraucherinnen und Verbraucher interessieren sich für Herstellungseigenschaften von Lebensmitteln wie Tierschutz oder Regionalität. Hersteller wissen und nutzen dies. Versprechen dieser Art müssen den Verbrauchererwartungen entsprechen, die Kriterien offen dargelegt und unabhängig kontrolliert werden.

Lebensmittelkennzeichnung

Aktuelles

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Donnerstag, 5. Oktober 2017
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Urteil

Auch importierte Tomatensuppen müssen Hinweise zur Aufbewahrung und zum Verzehrzeitraum haben

Quelle: Sunnys - Fotolia.com

Wenn Dosensuppen aufgrund der Menge erfahrungsgemäß nicht auf einmal verzehrt werden, darf der Hinweis nicht fehlen, wie und wie lange der Rest aufbewahrt werden darf.

Donnerstag, 9. März 2017
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Urteil

Zu hoher Wassergehalt in Hähnchenfleisch entspricht minderer Qualität und muss gekennzeichnet werden

Urteil des EuGH vom 09.03.2017 (C-141/15)
Gefrorenes Hähnchenfleisch, dessen Wassergehalt den Genzwert der entsprechenden EU-Verordnung überschreitet, genügt nicht dem Erfordernis gesunder und handelsüblicher Qualität und darf folglich nur mit großbuchstabiger Kennzeichnung innerhalb...

Mittwoch, 4. Mai 2016
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Urteil

Werbung für mild gesalzene Maggi-Kindersuppen untersagt

Die Maggi GmbH darf nicht mehr mit der Aufschrift „Mild gesalzen“ für Kinder-Tütensuppen werben. Das hat das Oberlandesgericht Karlsruhe nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) entschieden. Der vzbv hatte die Werbung unter anderem kritisiert, weil sie den unzutreffenden...

Dienstag, 25. August 2015
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Urteil

Bier ist nicht „bekömmlich“

Urteil des LG Ravensburg vom 25.08.2015 (8 O 34/15 KfH)
Die Bewerbung eines Bieres mit der Angabe „bekömmlich“, das einen Alkoholgehalt von mehr als 1,2 Volumenprozent aufweist, ist unzulässig.

Donnerstag, 4. Juni 2015
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Urteil

Lebensmittel-Etikett darf nicht über Zutaten täuschen

Urteil des EuGH vom 4.06.2015 (C-195/14)

Die Verpackung und Aufmachung eines Lebensmittels darf keine Zutaten vortäuschen, die das Produkt gar nicht enthält. Ein richtiges und vollständiges Zutatenverzeichnis reicht allein nicht aus, um einen falschen oder missverständlichen Eindruck auf...

Donnerstag, 12. Februar 2015
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Urteil

„Monsterbacke“-Werbeslogan ist zulässig

Urteil des BGH vom 12.02.2015 (I ZR 36/11)
Der Ehrmann-Werbeslogan „So wichtig wie das tägliche Glas Milch“ für den Früchtequark „Monsterbacke“ ist nicht irreführend.

Montag, 14. April 2014
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Urteil

Unzulässige Gesundheitswerbung für Omega-3-Kapseln

LG Mainz vom 14.04.2014 (4 O 201/13)
Der Hersteller eines Nahrungsergänzungsmittels darf nicht damit werben, die im Produkt enthaltenen Omega-3-Fettsäuren förderten die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit von Kindern.

Mittwoch, 11. Dezember 2013
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Urteil

Fruchtsaft macht nicht „lernstark“

Urteil des OLG Koblenz vom 11.12.2013, Az. 9 U 405/13
Das Oberlandesgericht Koblenz hat der Rotbäckchen Vertriebs-GmbH untersagt, für den gleichnamigen Kindersaft mit den Aussagen „lernstark“ und „mit Eisen zur Unterstützung der Konzentrationsfähigkeit“ zu werben. Damit gaben die Richter...

Freitag, 1. März 2013
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Urteil

Rotbäckchen macht nicht „lernstark“

LG Koblenz vom 1.03.2013 (16 O 172/12) - nicht rechtskräftig
Das Landgericht Koblenz hat der Rotbäckchen-Vertriebs GmbH untersagt, für ihren gleichnamigen Kindersaft mit den Aussagen „lernstark“ und „mit Eisen zur Unterstützung der Konzentrationsfähigkeit“ zu werben.

Dienstag, 19. Februar 2013
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Urteil

Himbeertee muss keine Himbeeren enthalten

OLG Düsseldorf vom 19.02.2013 (I-20 U 59/12)
Ein Früchtetee namens „Himbeer Vanille“ muss weder Himbeeren noch Vanille und nicht einmal natürliche Aromen der beiden Früchte enthalten. Es reicht, wenn der Tee nach Himbeeren und Vanille schmeckt und die Zutaten auf der Verpackung korrekt...

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