Datum: 07.11.2008

Zwei Neumitglieder beim Verbraucherzentrale Bundesverband

Dachverband erhält Verstärkung in Sachen Verkehrspolitik und europäischer Zusammenarbeit

Pressemitteilung

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Zwei neue Mitglieder schärfen das Profil des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv): Als ordentliches Mitglied ist der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) der Dachorganisation der deutschen Verbraucherverbände beigetreten, als Fördermitglied der europäische Verbraucherverein EuroInfo e.V. Kehl. Die Zahl der ordentlichen Mitglieder des Verbraucherzentrale Bundesverbandes umfasst nach wie vor 41 Mitglieder, nachdem zeitgleich die Deutsche Volksgesundheitsbewegung ausgetreten ist.

"Die Neuzugänge stärken unsere Kernkompetenz als Stimme der Verbraucher und setzten zwei wichtige Akzente für kommende Debatten", freut sich Vorstand Gerd Billen. "Verkehrspolitik und europäische Zusammenarbeit sind politische Schwerpunkte der Zukunft. Verbraucherschutz muss in diesen Bereichen eine wesentliche Rolle spielen."

Seit 1979 macht sich der ADFC für die Förderung des Fahrradverkehrs stark. Mit 115 000 Mitgliedern ist er der größte europäische Radfahrverband. Er bietet Service rund ums Rad für seine Mitglieder und hat ein Auge auf die Aktivitäten und Produkte der Fahrradindustrie. Im Bereich Verkehrspolitik setzt sich der Club für mehr Sicherheit und Umweltschutz im Straßenverkehr ein. "Wir brauchen in Zukunft eine ökologische und gerechte Verkehrspolitik. Der Ausbau von Fahrradwegen und die Sicherheit der Fahrradfahrer muss dabei eine wichtige Rolle spielen", bekräftigt Gerd Billen.

Das neue Fördermitglied EuroInfo ist Teil des europäischen Netzwerks der Verbraucherzentren und berät Verbraucher über ihre Rechte und Pflichten über die nationalen Grenzen hinaus. Zum Beispiel bei Problemen durch grenzüberschreitenden Warenkauf oder mit Dienstleistungen in anderen Ländern. Durch die Erfahrungen der täglichen Arbeit erhalten die Verbraucherzentren Kenntnis über Lücken im Rechtsschutzsystem, auf die sie aufmerksam machen. Gerd Billen: "Die Globalisierung macht den grenzüberschreitenden Verbraucherschutz immer wichtiger. Die europäischen Verbraucherorganisationen müssen in Zukunft an einem Strang ziehen, um den Verbraucherschutz in Europa zu stärken."

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