Datum: 16.12.2015

VW bleibt Kunden Zusage zur Kostenübernahme weiterhin schuldig

Statement von Klaus Müller zu den Ankündigungen von Volkswagen

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Quelle: Sven Krautwald - fotolia.com

Volkswagen hat im Verbraucherausschuss des Bundestags Maßnahmen für die Kunden in Deutschland und der EU vorgestellt. Statt einem Maßnahmenpaket wie in den USA will VW die Kunden mit individuellen auf jeden Markt speziell zugeschnittenen Lösungen bedienen.

„Der VW-Skandal ist für Verbraucher nicht beendet. Volkswagen kann nicht verbindlich zusichern, dass durch die Umrüstung Veränderungen am Fahrzeug auszuschließen sind. Auch bleibt VW den Kunden die Zusage einer klaren Kostenübernahme möglicher Schäden schuldig.

Verbraucherinnen und Verbraucher auf der ganzen Welt sind getäuscht worden. Sie sollten überall die gleichen Maßnahmen angeboten bekommen - unabhängig davon, wie hoch der Verbraucherschutzstandard oder die die Stimmung in einem Land sind.

Damit sich Verbraucher auf die Angaben der Hersteller verlassen können, müssen diese die Realität auf der Straße widerspiegeln. Dafür muss die Politik sorgen. Wenn Zulassungsbehörden feststellen, dass die Herstellerangaben falsch sind, müssen wirksame Sanktionen verhängt werden. Dazu sollte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) auch ein Verbraucherschutzmandat erhalten.“

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