Datum: 28.10.2013

Verbraucher wollen mehr Tierschutz

Vorschläge für Tierschutz-Siegel auf www.lebensmittelklarheit.de gesammelt

Pressemitteilung

Quelle: pure-life-pictures - fotolia.com

Verbraucherinnen und Verbraucher sprechen sich für ein Mehr an Tierschutz in der Lebensmittelproduktion aus. Das ergab eine Meinungsumfrage auf dem Portal www.lebensmittelklarheit.de. Zwei Monate lang drehte sich auf der Website alles um das Thema Tierschutz. Ab sofort können Verbraucher über den nächsten Themenschwerpunkt abstimmen.

In einer nicht repräsentativen Umfrage zum Thema Tierschutz waren Verbraucherinnen und Verbraucher gefragt, was aus ihrer Sicht bei einem einheitlichen Tierschutz-Siegel besonders wichtig wäre. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nannten vor allem ausreichend Platz, Auslauf und Weidefläche sowie eine begrenzte Anzahl an Tieren und den Verzicht auf gentechnisch veränderte Futtermittel. „Verbraucherinnen und Verbraucher wollen kein Fleisch um jeden Preis. Sie haben sehr klare Vorstellungen, wo Grenzen in der Lebensmittelproduktion verlaufen müssen“, fasst Janina Löbel, Projektleiterin Lebensmittelklarheit beim vzbv, das Ergebnis zusammen. Die Antworten auf die offene Frage zeigten, dass sich ein Tierschutz-Siegel nicht allein auf die Haltungsbedingungen beschränken darf, sondern auch weitere Kriterien umfassen muss.

In diesem Zusammenhang sehen es Verbraucherinnen und Verbraucher ebenfalls kritisch, wenn Verpackungen eine besondere oder artgerechtere Tierhaltung werblich betonen. Beispielsweise bewerten immerhin 55 Prozent der Teilnehmer einer aktuellen Umfrage auf www.lebensmittelklarheit.de Abbildungen auf Milchverpackungen, die Kühe auf grünen Alpenwiesen zeigen, als täuschend.

Neuer Themenschwerpunkt gesucht

Tierschutz war der erste Themenschwerpunkt auf www.lebensmittelklarheit.de. Mehr als zwei Monate lang lieferte das Portal hierzu eine Vielzahl an Informationen, die auch weiterhin online zur Verfügung stehen. Aktuell wird der nächste Themenschwerpunkt gesucht. Nutzerinnen und Nutzer können abstimmen zwischen den Themen Regionalität und Herkunft, Vegetarische Kennzeichnung und Zutaten vom Tier sowie Mogelpackungen.

Das Projekt Lebensmittelklarheit wird durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) bis Ende 2014 gefördert.

 

Ansprechpartner

Stephanie Wetzel

Projektkoordinatorin "Lebensmittelklarheit"
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