Datum: 01.12.2009

Gerd Billen und BMU-Staatssekretärin Heinen schicken Klima-Schutzengel in die Weihnachtszeit

Klima-Schutzengel informieren über klimabewusstes Weihnachtsfest

Pressemitteilung

Quelle: pure-life-pictures - fotolia.com

Dass Klimaschutz auch im Advent leicht möglich ist, zeigen die Verbraucherzentralen. Sie schicken Klima-Schutzengel auf Weihnachtsmärkte und in Fußgängerzonen, um die Verbraucher zu informieren, wie einfach sich beim Geschenke kaufen oder beim Festtagsessen CO2 sparen lässt. Der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Gerd Billen, und die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen (CDU), gaben am Dienstag den Startschuss für die bundesweite Aktion in Berlin.

"Ob bei Geschenken, beim Festessen oder dem Tannenbaum: CO2 sparen ist mit einfachen Mitteln möglich und kann für eine heimelige Adventsatmosphäre sorgen", sagte Billen. Unter dem Motto "Werden Sie ein Klima-Schutzengel" rufen die Engel der Verbraucherzentralen die Verbraucher bundesweit auf, beim CO2-Sparen mitzumachen.

Die Engel empfehlen unter anderem, auf Prüfsiegel für Produkte oder Dienstleistungen wie der Blaue Engel zu achten. Diese Siegel zeichnen Produkte aus, die einen sparsamen Stromverbrauch, eine Klima schonende Herstellung oder eine ökologisch vertretbare Entsorgung nachweisen. Zudem geben die Engel Tipps, welche Lichterketten beispielsweise wenig Strom verbrauchen, wie der neue Flachbildfernseher nicht zum Energiefresser wird und wo es Bio-Tannenbäume gibt.

"Die Siegel und Tipps helfen Verbrauchern, sich im Angebotsdschungel zurechtzufinden und sich dann bewusst für ein Produkt zu entscheiden", sagten Billen. Er kritisierte zugleich: "Noch immer weisen nicht alle Hersteller den Energieverbrauch ihrer Produkte aus. Jetzt muss wenigstens die von der EU angestrebte Effizienz-Klassifizierung, die unter anderem für Fernseher gelten soll, rasch umgesetzt werden", forderte Billen.

Verbraucher wollen etwas für den Klimaschutz tun
Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Prognos im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) fand unlängst heraus, dass die Verbraucher mehr für den Klimaschutz tun wollen. Sie beklagen jedoch ein zu geringes Angebot an klimaschonenden Waren und Dienstleistungen sowie mangelnde Transparenz, welche Produkte tatsächlich das Klima weniger als andere belasten (Details zur Studie unter www.verbraucherfuersklima.de).

"Das muss sich ändern", verlangte auch Staatssekretärin Heinen. "Die großen Potenziale privater Haushalte zur Minderung von CO2-Emissionen müssen besser genutzt werden. Wir wollen den Verbrauchern sagen: Ambitionierter Klimaschutz bedeutet nicht Verzicht. Klimaschutz bedeutet mehr Lebensqualität und die Sicherung unseres Wohlstands. Und: Klimaschutz spart Geld. Das Umweltzeichen "Blauer Engel" gibt dabei den Verbrauchern eine verlässliche Orientierung."

für mich. für dich. fürs klima.
"für mich. für dich. fürs klima." ist ein Bündnis des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) mit den 16 Verbraucherzentralen der Bundesländer, dem Deutschen Mieterbund (DMB), der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), dem Verkehrsclub Deutschland (VCD), dem VerbraucherService (VS) im Katholischen Deutschen Frauenbund und Germanwatch.

Die Verbraucherallianz klärt mit bundesweiten Aktionen über die Chancen jedes Einzelnen beim CO2-Sparen auf. Gegenüber Politik und Wirtschaft vertritt sie die Interessen der Verbraucher für einen Klimaschutz ohne Hürden. Die Kampagne wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert.

Fotos von vzbv-Vorstand Gerd Billen und der Parlamentarischen Staatssekretärin Ursula Heinen können Sie im Internet unter www.verbraucherfuersklima.de herunterladen.

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