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25.04.2016 > Pressemitteilung

vzbv fordert Qualitätsstandards und Online-Plattform für Gesundheits-Apps

Statement von Klaus Müller, Vorstand des vzbv zur Studie "Chancen und Risiken von Gesundheits-Apps – CHARISMHA“

Die heute veröffentlichte Studie "Chancen und Risiken von Gesundheits-Apps – CHARISMHA“ der Medizinischen Hochschule Hannover, die vom Bundesministerium für Gesundheit in Auftrag gegeben wurde, offenbart großen Handlungsbedarf bei medizinischen Apps: die Qualität der Angebote, der Nutzen für Verbraucher und der Datenschutz sind große Baustellen.

„Bei mehr als 100.000 Apps auf dem Markt muss die Spreu vom Weizen getrennt werden. Für Gesundheits-Apps müssen Informationspflichten der Hersteller zu Inhalt, Funktionalität und Datenschutz eingeführt werden, damit Verbraucherinnen und Verbraucher gute und sichere Angebote erkennen können.

Bei medizinischen Apps für Diagnostik und Therapie muss darüber hinaus garantiert werden, dass sie mit bereits vorhandenen konventionellen Tests mithalten können – etwa bei der Messgenauigkeit oder der Berücksichtigung spezieller Nutzerbedürfnisse.

Damit Verbraucher gute Angebote leichter finden können, sollte eine unabhängige nationale Online-Plattform geschaffen werden, die empfehlenswerte Apps aufführt und Verbraucher informiert.“