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04.11.2016 > Pressemitteilung

VW muss auch in Europa Verantwortung übernehmen

Statement von Klaus Müller, Vorstand des vzbv, zur Aussage von Volkswagen, die Abgaswerte nicht manipuliert zu haben

Während Volkswagen den Schadensersatzforderungen in den USA nachgekommen ist, bestreitet VW, die Abgaswerte manipuliert zu haben. Vielmehr gibt der Konzern an, europäisches Recht eingehalten zu haben. Auf dem Prüfstand seien die Vorgaben erfüllt worden.

"Für die betroffenen Verbraucher ist das eine Zumutung. Anstatt auch in Europa Verantwortung zu übernehmen, will Volkswagen sich juristisch herausreden. Wenn VW das Vertrauen seiner Kunden nicht weiter verspielen will, muss der Konzern den Betroffenen schnellstens einen  Rückkauf oder eine angemessene Wiedergutmachung und eine rechtsverbindliche Garantie, dass es zu keinen Folgeschäden kommt, anbieten.

Der Bundesverkehrsminister muss klarstellen, dass der angeordnete Rückruf durch das Kraftfahrtbundesamt gültig ist und die Verfehlungen von Volkswagen kein Kavaliersdelikt sind. Betroffene dürfen durch VW nicht im Ungewissen gelassen werden."