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01.12.2011 > Pressemitteilung

Versorgungsstrukturgesetz: Über- und Unterversorgung bleibt

Immerhin die Wartezeiten beim Facharzt dürften kürzer werden
Quelle: 
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Das neue Versorgungsstrukturgesetz bringt nach Ansicht des vzbv keine wesentlichen Verbesserungen für die Patienten. Der Bundestag hat heute das Gesetz verabschiedet.

Auch über hundert Änderungsanträge konnten nach Ansicht des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) nicht verhindern, dass das neue Versorgungsstrukturgesetz aus Patientensicht eine Enttäuschung ist. „Das eigentliche Ziel, eine angemessene Versorgung flächendeckend sicherzustellen, wird nicht erreicht“, bewertet Evelyn Schmidtke, Leiterin Fachbereich Gesundheit und Ernährung, das heute im Bundestag verabschiedete Gesetz.

Dazu wäre ein konsequenter Abbau von Über- und Fehlversorgung erforderlich gewesen. Immerhin: Die Wartezeiten auf einen ersten Termin beim Facharzt dürften sich verkürzen. Die kassenärztlichen Vereinigungen werden nun in die Pflicht genommen, eine angemessene und zeitnahe fach- wie hausärztliche Versorgung sicherzustellen.

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