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15.12.2015 > Pressemitteilung

Verbraucherschutz macht Schritte nach vorn – weitere müssen folgen

Statement von Klaus Müller zu zwei Jahren Große Koalition

Vor zwei Jahren, am 17. Dezember 2013, wurde die amtierende Bundesregierung vereidigt. Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), zieht eine Zwischenbilanz aus verbraucherpolitischer Sicht.

„In zwei Jahren Großer Koalition hat der Verbraucherschutz wichtige Schritte nach vorn gemacht. Die Marktwächter für Finanzen und die digitale Welt sind gestartet, um Märkte aus Verbrauchersicht zu beobachten. Das Kleinanlegerschutzgesetz sorgt für mehr Transparenz im grauen Kapitalmarkt und das Verbandsklagerecht gegen Datenschutzverstöße steht kurz vor der Verabschiedung. Damit können wir künftig auch in der digitalen Welt Verbraucherrechte besser durchsetzen.

Die Große Koalition hat aber auch noch viel vor sich: Deutschland braucht Gruppen- und Musterfeststellungsklagen. Wenn ein Unternehmen tausende Verbraucher geschädigt hat, kann es nicht sein, dass jeder sein Recht einzeln einklagen muss. Betroffene müssen sich zusammenschließen oder Verbände stellvertretend klagen können. Und wir brauchen nach wie vor mehr Klarheit und Wahrheit bei Lebensmitteln sowie mehr Effizienz in der Energiewende.“

Ein vollständiges Interview mit sendefähigen O-Tönen von Klaus Müller ist unten verlinkt.

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