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02.07.2012 > Pressemitteilung

Verbraucher- und Wirtschaftsverbände fordern effektive Lebensmittelüberwachung

Ausstattung, Qualifikation und Zuständigkeiten müssen den Problemen angemessen sein
Quelle: 
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Mehr Personal, bessere Qualifikation und eine stärkere Koordination durch den Bund fordern Verbraucher- und Wirtschaftsverbände in einer Stellungnahme zur Zukunft der Lebensmittelüberwachung. Weitere Punkte sind unter anderem eine Stärkung der interdisziplinären Zusammenarbeit sowie die Etablierung eines nationalen Krisenstabes mit Durchgriffsbefugnissen. Getragen wird die Stellungnahme vom Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL), Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels (BVL), Deutschen Bauernverband (DBV), Handelsverband Deutschland (HDE) und Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv).

Die Verbände liefern damit einen konstruktiven Beitrag zu den laufenden Beratungen zwischen Bund und Ländern. Grundlage der aktuellen Diskussion ist ein Gutachten des Bundesbeauftragten für Wirtschaftlichkeit in der Verwaltung zum Thema „Organisation des gesundheitlichen Verbraucherschutzes (Schwerpunkt Lebensmittel)“. vzbv-Vorstand Gerd Billen: „Die körperliche Unversehrtheit ist ein elementares Grundrecht. Der Staat muss dafür sorgen, dass Lebensmittel sicher sind. Das setzt eine effiziente, qualifizierte und kooperative Überwachung voraus. Doch die scheitern heute am Kompetenzgestrüpp zwischen Bund und Länder. Bundesverbraucherministerin Aigner ist gefordert, hier schlagkräftigere Strukturen zu schaffen.“

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