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25.09.2012 > Pressemitteilung

Rösler und Billen starten neue Energie-Checks der Verbraucherzentralen

Unabhängige Experten kommen in die Wohnung
Quelle: 
pure-life-pictures - fotolia.com

Energie-Checks für Verbraucherhaushalte starten heute Gerd Billen, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler. „Energieberater der Verbraucherzentralen zeigen Verbrauchern direkt in ihrer Wohnung, wie sie ohne Verzicht auf Komfort Energie sparen können“, sagt Billen. Mit einer Kostenbeteiligung zwischen 10 und 30 Euro ist das bundesgeförderte Angebot für jeden bezahlbar.

„Ab sofort können wir Verbrauchern direkt in ihrer Wohnung zeigen, wo Energiesparmaßnahmen ansetzen könnten, und erleichtern ihnen einen weiteren Schritt in die Energiewende“, sagt Gerd Billen, Vorstand des vzbv. Gemeinsam mit Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler startet er heute die Energie-Checks, ein neues Angebot der Verbraucherzentralen. In einem privaten Wohnhaus in Hönow bei Berlin erläutert ein unabhängiger Energieberater, wie der Check abläuft und wo dessen Bewohner handeln können.

Die Energie-Checks richten sich an jedermann – ob man zur Miete oder in den eigenen vier Wänden wohnt. „Gerade bei Gebäude- und Heizungssanierungen sind Wohneigentümer auf fachliche Begleitung angewiesen“, schätzt Billen ein und begründet: „Bei einer Umfrage unter Eigentümern haben wir festgestellt, dass sie nach einer Sanierung mit kompetenter Beratung im Schnitt 27 Prozent Energie einsparen konnten, während andere nicht einmal halb so viel erreichten.“ Bei der Mehrheit des Wohnungsbestands in Deutschland – Häuser bis Baujahr 1984 – kann eine Sanierung oder Heizungserneuerung den Heizenergiebedarf um bis zu 80 Prozent senken. Vor allem auf diesen erheblichen Beitrag, den Wohneigentümer zum Klimaschutz leisten können, zielen die Gebäude-Checks als Herzstück des neuen Angebots.

Energie-Checks in drei Varianten

Um möglichst viele Chancen für Einsparungen zu nutzen, gibt es die Energie-Checks in drei Varianten:

  1. Basis-Check für 10 Euro: Hier stehen der Stromverbrauch im Haushalt sowie effizientes Heizen und Lüften im Vordergrund.
  2. Gebäude-Check für 20 Euro: Der Energieexperte bewertet zusätzlich zum Basis-Check den Effekt der Heizungsanlage, den baulichen Wärmeschutz und die Eignung des Gebäudes für erneuerbare Energien.
  3. Brennwert-Check für 30 Euro: Wer Gas- oder Heizöl-Brennwertgeräte nutzt, sollte in der Heizperiode deren optimale Einstellung und Effizienz durch einen Energieberater der Verbraucherzentrale untersuchen lassen.

Dank der Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie kann sich jeder den Energie-Check leisten. Einkommensschwache Haushalte erhalten ihn kostenlos.

Termine vereinbaren ab sofort alle Verbraucherzentralen in ihren Beratungsstellen oder auch unter der bundesweiten Service-Telefonnummer 018 – 809 802 400 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

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