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21.09.2018 > Pressemitteilung

Klimaschutzziele stärken – Verbraucher entlasten

CO2-Bepreisung verbraucherfreundlich gestalten
Quelle: 
Joachim Heller - Fotolia.com
  • Eine stärkere CO2-Bepreisung kann neuen Schwung in die Klimapolitik bringen.
  • Eine CO2-Bepreisung muss mit Entlastungsmaßnahmen für Verbraucher im Strom- und Wärmesektor einhergehen.
  • vzbv veröffentlicht Positionspapier.

Es ist kaum vorstellbar, wie die Klimaschutzziele in den nächsten Jahren ohne eine zusätzliche CO2-Bepreisung erreicht werden sollen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) begrüßt daher eine CO2-Bepreisung in Deutschland, fordert gleichzeitig jedoch die Interessen privater Verbraucher im Blick zu behalten.

„Ein CO2-Preis in Deutschland darf nicht zu einer Mehrbelastung bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern führen. Bei der Einführung eines CO2-Preises in Deutschland muss es eine Rückerstattung an die Verbraucher und zusätzlich eine Senkung des Strompreises geben.“, so Thomas Engelke, Teamleiter Energie und Bauen des vzbv.

Co2-Bepreisung unterstützt Klimaziele

Mit den bisherigen Anstrengungen der Politik werden die deutschen Klimaschutzziele 2020 und 2030 voraussichtlich nicht erreicht werden. Es braucht daher ein zusätzliches Instrument zur CO2-Bepreisung, um eine wirkungsvolle Begrenzung der Treibhausgasemissionen zu erreichen.

Die privaten Verbraucher stehen zwar hinter der Energiewende, tragen aber schon heute die größten Kostenanteile.

Entlastung für den Verbraucher notwendig

Eine CO2-Bepreisung verursacht unterschiedliche finanzielle Mehrbelastung bei verschiedenen privaten Haushaltsgrößen. Je nach Höhe des Haushaltseinkommens und der Haushaltsgröße variieren die Mehrbelastungen im zwei- bis dreistelligen Eurobereich pro Jahr.

Daher fordert der vzbv die gleichzeitige Einführung von Entlastungsmaßnahmen im Strom- und Wärmesektor. Private Verbraucher sollen im Wärmesektor eine Rückerstattung erhalten und beim Strompreis deutlich entlastet werden.

Weitere Informationen finden Sie im Positionspapier des vzbv „Möglichkeiten für eine verbraucherfreundliche CO2-Bepreisung“ im Download-Bereich.

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