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12.03.2018 > Pressemitteilung

Keine Fusion zulasten von Verbrauchern

Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands
Statement von Klaus Müller, Vorstand des vzbv, zur Übernahme der RWE-Anteile an Innogy durch E.on
Quelle: 
Gert Baumbach - vzbv

Für den 12. März 2018 wurde die Übernahme der RWE-Tochter Innogy durch E.on angekündigt. Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), fordert eine verbraucherfreundliche Fusion:

„Die Übernahme der RWE-Anteile an Innogy durch E.on wird zu einer stärkeren Konzentration von Versorgern auf dem deutschen Energiemarkt führen. Das soll sowohl die Strom- und Gasnetze als auch erneuerbare Energien betreffen.

Das Bundeskartellamt muss jetzt genau prüfen, welchen Einfluss die Fusion auf private Verbraucher hat. Es geht dabei um zwei Punkte: Die Strompreise für Verbraucher dürfen nicht noch weiter ansteigen. Sie sind ohnehin zu hoch. Zudem darf sich die Teilhabe von privaten Verbrauchern an der Energiewende nicht verschlechtern. Beispielsweise sollten Bürgergenossenschaften bei der Ausschreibung von Wind- und Solarparks nicht benachteiligt werden dürfen.“