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14.10.2016 > Pressemitteilung

Energiewende verbraucherfreundlich gestalten

Klaus Müller, Vorstand des vzbv, zur EEG-Umlage

Die EEG-Umlage wird von derzeit 6,35 Cent auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde angehoben. Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) kritisiert, dass Verbraucher einen unverhältnismäßig hohen Anteil der Kosten an der Energiewende tragen:

"Der erneute Anstieg der EEG-Umlage zeigt: Die Energiewende läuft noch nicht rund. Ein Kostentreiber ist und bleibt der Ausbau der teuren Offshore-Windenergie. Auch die vielen Industrieausnahmen treiben den Strompreis unnötig in die Höhe.

Um Verbraucher zu entlasten, benötigt Deutschland einen Neustart bei der Finanzierung der Energiewende. Deshalb fordere ich einen Energiewendefonds, der teilweise steuerfinanziert ist. Außerdem müssen Stromversorger endlich die gesunkenen Großhandelspreise an ihre Kunden weitergeben."