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26.02.2015 > Pressemitteilung

Derbes Foulspiel gegen Klimaschutz und Verbraucher

Absage der steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung stößt auf heftige Kritik des vzbv
Quelle: 
Fotolia.com / Kadmy

Die Entscheidung des Koalitionsausschusses von CDU/CSU und SPD, die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung zu verwerfen, ist ein dreifaches Foul.

"Sie enttäuscht alle Verbraucher, die auf die Einigung von Bund und Ländern vertraut haben. Sie wirft Deutschland im Klimaschutz zurück, weil auf eins der wirksamsten Instrumente verzichtet wird. Und sie ist auch ein schlechtes Signal an das Handwerk, weil Aufträge zur energetischen Sanierung ausbleiben oder auf die lange Bank geschoben werden", so Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv). „Die Entscheidung schürt Zweifel an der Ernsthaftigkeit, mit der die Große Koalition ihre Klima- und Energieeffizienzziele verfolgt. Außer einer Gegenfinanzierung von den Verbrauchern fällt ihr nichts ein.“

Eine Erhöhung von KfW-Zuschüssen sei zwar kein Fehler, wird aber eine steuerliche Förderung nicht kompensieren können und deren Gegenfinanzierung sei ebenso nicht geklärt.