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08.02.2011 > Pressemitteilung

Broschüre informiert über Vertragsrechte von Pflegebedürftigen

In drei Pilotregionen bieten Verbraucherzentralen persönliche Beratung
Quelle: 
pure-life-pictures - fotolia.com

Eine Broschüre zu Vertragsrechten von Pflegebedürftigen ist jetzt kostenlos bei den Verbraucherzentralen erhältlich. Die umfangreiche Publikation informiert anhand zahlreicher Beispiele, worauf Pflegebedürftige und ihre Angehörigen achten sollten, wenn es um Wohn- und Betreuungsverträge geht. Darüber hinaus bieten Verbraucherzentralen in drei Pilotregionen in Kooperation mit den Pflegestützpunkten persönliche Beratung an. Das Angebot ist Bestandteil eines Projekts zur Stärkung des Verbraucherschutzes in der Pflege.

Autorin der Broschüre ist die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Die Publikation kann kostenlos in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentralen abgeholt oder postalisch bestellt werden (pro Exemplar mit einem mit 1,45 EUR frankierten DIN A5-Rückumschlag). Sie ist außerdem im Internet verfügbar. Die Verbraucherzentralen Berlin, Brandenburg und Schleswig-Holstein bieten seit Mitte Januar Anlaufpunkte für eine persönliche Beratung. Hilfestellungen erhalten ratsuchende Verbraucher dort außerdem auf telefonischem Wege oder per E-Mail. In allen beteiligten Verbraucherzentralen finden im Laufe des Projektes Vortragsveranstaltungen statt.

Das Projekt "Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG)"

Am 1. Oktober 2010 starteten 14 Verbraucherzentralen und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) ein wegweisendes Projekt zur Umsetzung der Verbraucherrechte in der Pflege. Bis Ende März 2013 nehmen sie das Kleingedruckte in Verträgen von Alten- und Pflegeheimen unter die Lupe, bieten rechtlichen Rat an, führen Aktionstage durch und tragen die Rechtslage bei Heim- und Pflegeverträgen in die Öffentlichkeit. Grundlage ist das seit 1. Oktober 2009 gültige Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG). Finanziert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

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