Durch die folgenden Buttons können Sie direkt auf einen speziellen Bereich des Inhaltes springen
versicherung.jpg

Pflegeversicherung

In Deutschland erbringt die Soziale Pflegeversicherung Leistungen für Pflege und Betreuung, allerdings nur bis zu einer bestimmten Höhe. Weil Pflegeleistungen immer teurer werden –etwa aufgrund steigender Löhne – wächst die Finanzierungslücke. Pflegebedürftige Verbraucher erhalten bei ihrer Versicherung immer weniger Leistungen und müssen die zusätzlichen Kosten selbst tragen.

Mittlerweile müssen im stationären Bereich Pflegebedürftige neben den Zuschüssen aus der Pflegeversicherung selbst einen Eigenanteil von bundesweit über 2.000 EUR leisten. Dieser besteht aus den Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Investitionen und einer Ausbildungsumlage sowie dem Eigenanteil zu den Pflegekosten. Angesichts einer Durchschnittsrente von 1.500 EUR ist das für die meisten Pflegebedürftigen viel zu hoch.

Auch in der häuslichen Pflege gibt es erhebliche Belastungen. Zu den finanziellen kommen zeitliche und emotionale Belastungen bei Personen dazu, die hauptsächlich für die Pflege zuständig sind. Rund drei Viertel der Pflegebedürftigen werden derzeit zu Hause versorgt. Die meisten von ihnen werden allein durch pflegende Angehörige tagtäglich versorgt.

Der vzbv fordert

  • Leistungssätze der Sozialen Pflegeversicherung jährlich dynamisieren, orientiert an der Inflationsrate und der Entwicklung der Bruttoreallöhne.
  • Sozialen Pflegeversicherung mit Steuergeldern unterstützen, um Beitragszahler zu entlasten.
  • die Förderung der Investitionskosten durch die Bundesländer
  • bessere Leistungsgestaltung in der ambulanten Pflege und mehr Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige in organisatorischer und finanzieller Hinsicht sowie eine flexiblere, unbürokratische Leistungsgestaltung in der ambulanten Pflege.

Alles zum Thema: Pflegeversicherung

Artikel (9)
Sohn schiebt seine demenzkranke Mutter im Rollstuhl

Quelle: Bilderstoeckchen - Adobe Stock

16.03.2021

Pflegereform 2021: einmal Rolle rückwärts

Die für das Jahr 2021 angekündigte Pflegereform geht in die nächste Runde. Nach dem im Oktober 2020 verabschiedeten Eckpunktepapier liegt nun ein inoffizieller Arbeitsentwurf für ein Pflegereformgesetz vor, der zahlreiche Leistungsveränderungen in der Pflege vorsieht.

Zur Pressemeldung
Pressefoto 8 Klaus Müller | Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband | Credit: vzbv - Gert Baumbach

Quelle: Gert Baumbach - vzbv

05.10.2020

Spahn-Vorschläge sind halbherzig

Statement von Klaus Müller, Vorstand des vzbv, zu aktuellen Vorschlägen von Gesundheitsminister Jens Spahn zur Reform der Pflegefinanzierung

Zur Pressemeldung
Pressefoto 6 Klaus Müller | Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband | Credit: vzbv - Gert Baumbach

Quelle: Gert Baumbach - vzbv

27.09.2019

Pflegebedürftige jetzt entlasten

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) stellte am 27. September 2019 gemeinsam mit der Hans-Böckler-Stiftung ein Gutachten zur Reform der Pflegeversicherung vor. Die finanzielle Entlastung von pflegebedürftigen Verbrauchern muss zeitnah angegangen werden. Dazu ein Statement von Klaus Müller, Vorstand des vzbv:

Zur Pressemeldung
Pflegerin mit Seniorin

Quelle: photographee_eu - fotolia.com

14.03.2019

Beitragszahler und Pflegebedürftige entlasten

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat in einem Faktenblatt Vorschläge vorgelegt, wie Pflegebedürftige und Beitragszahler in einem ersten Schritt kurzfristig finanziell entlastet werden können.

Meldung lesen
Quelle: bilderstoeckchen - Fotolia.com

Quelle: Bilderstoeckchen - fotolia.com

06.11.2018

Wer zahlt für die Stärkung der Pflege?

Am 9. November 2018 soll der Deutsche Bundestag über das Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz abstimmen. Das Gesetz enthält aus Sicht des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gute Ansätze, bleibt aber bezogen auf den Koalitionsvertrag hinter den Erwartungen zurück.

Zur Pressemeldung
Dokumente (7)
pflege kzenon fotolia 120201098 s.jpg

Quelle: Kzenon - fotolia.com

09.02.2021

Pflegereform jetzt vorlegen

Das „Bündnis für Gute Pflege“ fordert Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf, einen Gesetzentwurf vorzulegen, um die Pflegebedürftige in der Langzeitpflege insgesamt stärker zu entlasten. Bereits seit Anfang November vergangenen Jahres lässt  eine Pflegereform mit einem Eckpunktepapier auf sich warten.

Publikation ansehen
Publikationen des vzbv zur Bundestagswahl 2021 Quelle: vzbv
01.02.2021

Publikationen des vzbv zur Bundestagswahl 2021

Die Corona-Pandemie hat auf bestehende Probleme vieler Verbraucher aufmerksam gemacht und sie verschärft. In der Krisenbewältigung wird es darauf ankommen, dass sich Verbraucher auf ihre Rechte verlassen können und dass die Weichen für die Zukunft richtig gestellt werden. Der vzbv macht konkrete Vorschläge zur Bundestagswahl 2021.
Mehr erfahren
Quelle: and.one - adobestock

Quelle: And.one - Adobe Stock

16.11.2020

Kosten der Krise gerecht verteilen

Der vzbv hat Vorschläge zur Verbesserung des Entwurfs des Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetzes (GPVG) veröffentlicht. Die größten Verbesserungspotenziale sieht der vzbv beim Bundeszuschuss zum Gesundheitsfonds sowie bei der Digitalisierung in der Pflegehilfsmittelverordnung.

Mehr erfahren
Altersarmut. Foto: Anke Thomass - adobestock.com

Quelle: Anke Thomass - adobestock.com

09.12.2019

Betriebsrentner entlasten, ohne Krankenversicherte zu belasten

Die Bundesregierung will Betriebsrenten bis zu einem Freibetrag von einem Teil der Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung befreien. Der vzbv begrüßt, dass die Regierung Betriebsrenter entlasten möchte. Allerdings sollte dieses Anliegen aus Steuermitteln finanziert werden und nicht zu Lasten der GKV-Versichertengemeinschaft.

Mehr erfahren
pflege kzenon fotolia 122516910 s.jpg

Quelle: Kzenon - fotolia.com

14.03.2019

Faktenblatt zur sozialen Pflegeversicherung

Etwa jeder zweite Mensch wird im Laufe seines Lebens pflegebedürftig. Dann erbringt die Soziale Pflegeversicherung (SPV) Leistungen für Pflege und Betreuung. Weil die Kosten für Pflegeleistungen steigen und die Leistungen aus der SPV oft nicht ausreichen, müssen Verbraucher immer mehr aus eigener Tasche bezahlen.

Mehr erfahren

Unsere Experten und Ansprechpartner zum Thema

Ansprechpartner

Telefon-Icon

Pressestelle

Service für Journalistinnen & Journalisten
presse@vzbv.de +49 30 25800-525

Ansprechpartner

Thomas Moormann Kontakt

Thomas Moormann

Leiter Team Gesundheit und Pflege
info@vzbv.de +49 30 25800-0

Ansprechpartner

Christiane Rock, Referentin Team Gesundheit und Pflege

Christiane Rock

Referentin Team Gesundheit und Pflege
info@vzbv.de +49 30 258 00-0