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Pflegeversicherung

In Deutschland erbringt die Soziale Pflegeversicherung Leistungen für Pflege und Betreuung, allerdings nur bis zu einer bestimmten Höhe. Weil Pflegeleistungen immer teurer werden –etwa aufgrund steigender Löhne – wächst die Finanzierungslücke. Pflegebedürftige Verbraucher erhalten bei ihrer Versicherung immer weniger Leistungen und müssen die zusätzlichen Kosten selbst tragen.

Mittlerweile müssen im stationären Bereich Pflegebedürftige neben den Zuschüssen aus der Pflegeversicherung selbst einen Eigenanteil von bundesweit über 2.000 EUR leisten. Dieser besteht aus den Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Investitionen und einer Ausbildungsumlage sowie dem Eigenanteil zu den Pflegekosten. Angesichts einer Durchschnittsrente von 1.500 EUR ist das für die meisten Pflegebedürftigen viel zu hoch.

Auch in der häuslichen Pflege gibt es erhebliche Belastungen. Zu den finanziellen kommen zeitliche und emotionale Belastungen bei Personen dazu, die hauptsächlich für die Pflege zuständig sind. Rund drei Viertel der Pflegebedürftigen werden derzeit zu Hause versorgt. Die meisten von ihnen werden allein durch pflegende Angehörige tagtäglich versorgt.

Der vzbv fordert

  • Leistungssätze der Sozialen Pflegeversicherung jährlich dynamisieren, orientiert an der Inflationsrate und der Entwicklung der Bruttoreallöhne.
  • Sozialen Pflegeversicherung mit Steuergeldern unterstützen, um Beitragszahler zu entlasten.
  • die Förderung der Investitionskosten durch die Bundesländer
  • bessere Leistungsgestaltung in der ambulanten Pflege und mehr Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige in organisatorischer und finanzieller Hinsicht sowie eine flexiblere, unbürokratische Leistungsgestaltung in der ambulanten Pflege.

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Faktenblatt Pflege | 2021

Faktenblatt Pflege | 2021

Pflege: Beitragszahler und Pflegebedürftige entlasten | Faktenblatt des Verbraucherzentrale Bundesverbands | Juli 2021

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Digitalisierung in der Pflege | Faktenblatt des vzbv | Juli 2021

Digitalisierung in der Pflege | Faktenblatt des vzbv | Juli 2021

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Alles zum Thema: Pflegeversicherung

Artikel (12)
Klaus Müller, Vorstand vzbv

Quelle: Corinna Guthknecht - vzbv

29.06.2021

Pflegereform: 24-Stunden-Betreuung endlich rechtssicher gestalten

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat in seinem Urteil vom 24. Juni 2021 (Az. 5 AZR 505/20) entschieden, dass ausländische Haushalts- und Betreuungskräfte, die pflegebedürftige Verbraucherinnen und Verbraucher zu Hause betreuen, der Mindestlohn zusteht. Das trifft auch während der Bereitschaftszeiten zu. Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), kommentiert.
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Klaus Müller, Vorstand vzbv

Quelle: Corinna Guthknecht - vzbv

11.06.2021

Pflegepaket lässt Pflegebedürftige im Regen stehen

Statement von Klaus Müller, Vorstand des vzbv, zu den Neuregelungen in der Pflege
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Thomas Moormann, Leiter Team Gesundheit und Pflege im Verbraucherzentrale Bundesverband

Quelle: Gert Baumbach - vzbv

11.06.2021

Die ausgefallene Pflege-Reform: Pflegebedürftige stehen im Regen

Die Reform der Pflege ist eine Dauerbaustelle. Die Koalition hat auf der Zielgeraden der laufenden Legislaturperiode einen Versuch unternommen, ein paar besondes drängende Probleme zu lösen. Thomas Moormann, Leiter des Teams Gesundheit und Pflege, kommentiert die Entwicklung. Ein Interview.
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Sohn schiebt seine demenzkranke Mutter im Rollstuhl

Quelle: Bilderstoeckchen - Adobe Stock

16.03.2021

Pflegereform 2021: einmal Rolle rückwärts

Die für das Jahr 2021 angekündigte Pflegereform geht in die nächste Runde. Nach dem im Oktober 2020 verabschiedeten Eckpunktepapier liegt nun ein inoffizieller Arbeitsentwurf für ein Pflegereformgesetz vor, der zahlreiche Leistungsveränderungen in der Pflege vorsieht.

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Pressefoto 8 Klaus Müller | Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband | Credit: vzbv - Gert Baumbach

Quelle: Gert Baumbach - vzbv

05.10.2020

Spahn-Vorschläge sind halbherzig

Statement von Klaus Müller, Vorstand des vzbv, zu aktuellen Vorschlägen von Gesundheitsminister Jens Spahn zur Reform der Pflegefinanzierung

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Dokumente (7)
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Quelle: Kzenon - fotolia.com

09.07.2021

Faktenblatt zur Sozialen Pflegeversicherung

Etwa jeder zweite Mensch wird im Laufe seines Lebens pflegebedürftig. Dann erbringt die Soziale Pflegeversicherung (SPV) Leistungen für Pflege und Betreuung. Weil die Kosten für Pflegeleistungen steigen und die Leistungen aus der SPV oft nicht ausreichen, müssen Verbraucher immer mehr aus eigener Tasche bezahlen.

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09.07.2021

Faktenblatt zur Digitalisierung in der Pflege

Die Pflege soll digitaler werden. Die Kosten solcher Anwendungen stellen jedoch eine enorme finanzielle Belastung für Pflegebedürftige dar und müssen in der Regel bislang selbst bezahlt werden.

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Quelle: Kzenon - fotolia.com

09.02.2021

Pflegereform jetzt vorlegen

Das „Bündnis für Gute Pflege“ fordert Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf, einen Gesetzentwurf vorzulegen, um die Pflegebedürftige in der Langzeitpflege insgesamt stärker zu entlasten. Bereits seit Anfang November vergangenen Jahres lässt  eine Pflegereform mit einem Eckpunktepapier auf sich warten.

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16.11.2020

Kosten der Krise gerecht verteilen

Der vzbv hat Vorschläge zur Verbesserung des Entwurfs des Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetzes (GPVG) veröffentlicht. Die größten Verbesserungspotenziale sieht der vzbv beim Bundeszuschuss zum Gesundheitsfonds sowie bei der Digitalisierung in der Pflegehilfsmittelverordnung.

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Altersarmut. Foto: Anke Thomass - adobestock.com

Quelle: Anke Thomass - adobestock.com

09.12.2019

Betriebsrentner entlasten, ohne Krankenversicherte zu belasten

Die Bundesregierung will Betriebsrenten bis zu einem Freibetrag von einem Teil der Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung befreien. Der vzbv begrüßt, dass die Regierung Betriebsrenter entlasten möchte. Allerdings sollte dieses Anliegen aus Steuermitteln finanziert werden und nicht zu Lasten der GKV-Versichertengemeinschaft.

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