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Frau kauft Obst und Gemüse im Geschäft mit einem Netzbeutel

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Nachhaltige Ernährung

Viele Verbraucher möchten sich nachhaltig ernähren und wünschen sich Lebensmittel, die unter Einhaltung hoher Tierschutz-, Umweltschutz- und Arbeitsschutzstandards zu fairen Preisen produziert werden. Die aktuelle Praxis von Produktion, Verarbeitung und Lebensmittelhandel ist jedoch häufig mit negativen Folgen für Umwelt, Tierschutz und Gesundheit sowie mit teils inakzeptablen Arbeitsbedingungen verbunden. Entlang der gesamten Lebensmittelwertschöpfungskette werden zudem große Mengen von Lebensmitteln weggeworfen, die eigentlich noch verzehrbar wären.

Verbraucher können durch ihre Kaufentscheidungen diese Probleme nicht lösen. Das Angebot an nachhaltigen Lebensmitteln ist noch nicht umfassend und nicht verlässlich erkennbar. Damit Verbraucher sich nachhaltig ernähren können, müssen sich die Voraussetzungen dafür ändern, wie Lebensmittel produziert, verarbeitet und angeboten werden.

Deshalb setzt sich der vzbv für hohe gesetzliche Standards bei Qualitäts- und Prozesseigenschaften und Transparenz durch eine verlässliche und verständliche Kennzeichnung von Lebensmitteln ein.

Der vzbv fordert die Politik außerdem auf, die Wirtschaft in die Pflicht zu nehmen: Durch verbindliche Reduktionsziele für Lebensmittelabfälle, ein starkes europäisches Lieferkettengesetz und ein umfassendes Verbot unlauterer Handelspraktiken.

Der vzbv fordert

  • hohe gesetzliche Standards bei Qualitäts- und Prozesseigenschaften von Lebensmitteln.
  • einen umfassenden Umbau der Tierhaltung mit hohen Tierschutzstandards und besserer Kontrolle.
  • verbindliche Reduktionsziele für Lebensmittelabfälle für alle Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
  • ein starkes europäisches Lieferkettengesetz.
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Quelle: countrypixel - fotolia.com

Tierwohl

Ein großer Teil der Verbraucher ist bereit, für Produkte aus besserer Tierhaltung auch mehr zu bezahlen. Dafür müssen sie allerdings die Gewissheit haben, dass die Mehrkosten tatsächlich den Tieren zu Gute kommen.

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Quelle: BillionPhotos.com - fotolia.com

Herkunftskennzeichnung

Eine große Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher wünscht sich verlässliche Angaben über die Herkunft der Lebensmittel, die sie kaufen. Am Markt gibt es eine schier unüberschaubare Zahl von Regional-Siegeln und Markennamen, die regionale Herkunft suggerieren.

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Quelle: Kzenon - AdobeStock

Lieferkettengesetz

Ein Lieferkettengesetz kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Kinderarbeit, Lohndumping und Umweltzerstörungen in Produktionsprozessen zu verhindern. Nur so ist es Verbrauchern möglich, nachhaltig zu konsumieren.

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Alles zum Thema: Nachhaltige Ernährung

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Kuh auf der Weide

Quelle: photocath - iStock.com

30.04.2021

Wahlfreiheit sichern

Die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland will keine Gentechnik im Essen, auf dem Acker oder im Stall – das zeigen Umfragen seit vielen Jahren immer wieder.
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Artikel (20)
Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband | Credit: Corinna Guthknecht - vzbv

Quelle: Corinna Guthknecht - vzbv

30.06.2021

Starkes Signal für gesündere und nachhaltigere Ernährung

Statement von Klaus Müller, Vorstand des vzbv, zu den Empfehlungen der Zukunftskommission Landwirtschaft für ein nachhaltiges Landwirtschafts- und Ernährungssystem.
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Quelle: vzbv

19.01.2021

Nachhaltige Lebensmittelproduktion: Wirtschaft in die Pflicht nehmen

Beim Kauf von Lebensmitteln legen die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher Wert auf hohe Arbeits-, Tierschutz- und Umweltstandards sowie regionale Herkunft. Niedrige Lebensmittelpreise spielen eine kleinere Rolle. Das zeigt eine repräsentative Befragung von forsa im Auftrag des vzbv anlässlich der Internationalen Grünen Woche.

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Tüte voller Lebensmittel

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02.06.2020

Nachhaltige Ernährung braucht die richtigen Rahmenbedingungen

Die europäischen Verbraucherorganisation BEUC hat eine Verbraucherbefragung veröffentlicht, die in Zusammenarbeit mit ihren Mitgliedsverbänden, darunter dem vzbv, durchgeführt wurde. Es ergeben sich daraus Erkenntnisse zur Frage, wie Ernährung und Lebensmittelproduktion nachhaltiger werden können.

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Quelle: John Krempl - photocase

11.02.2020

Borchert-Komission: gute Vorschläge, keine überzeugende Finanzierung

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) begrüßt die Empfehlungen des Kompetenznetzwerks Nutztierhaltung („Borchert-Kommission“) zum Umbau der Nutztierhaltung in Deutschland. Da es zur Sondersteuer auf Fleisch und tierische Produkte keine Einigung gab, hat er aber seine Mitarbeit in der Kommission beendet.

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Quelle: Adobestock - Anya Berkut

03.02.2020

Lebensmittelpreise: Verbraucher müssen mitreden

Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) fordert anlässlich des Lebensmittelgipfels im Bundeskanzleramt in einem offenen Brief, dass nach Landwirten und Handel auch die Stimmen von Verbraucherinnen und Verbrauchern gehört werden müssten.  

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Dokumente (11)
Logo Newsletter Verbraucherpolitik EU aktuell des Verbraucherzentrale Bundesverbands

Quelle: vzbv

24.03.2021

Newsletter Verbraucherpolitik EU aktuell 06/2021

Verbraucherpolitische Ereignisse vom 8. bis 21. März 2021

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Publikationen des vzbv zur Bundestagswahl 2021 Quelle: vzbv
01.02.2021

Publikationen des vzbv zur Bundestagswahl 2021

Die Corona-Pandemie hat auf bestehende Probleme vieler Verbraucher aufmerksam gemacht und sie verschärft. In der Krisenbewältigung wird es darauf ankommen, dass sich Verbraucher auf ihre Rechte verlassen können und dass die Weichen für die Zukunft richtig gestellt werden. Der vzbv macht konkrete Vorschläge zur Bundestagswahl 2021.
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Nachhaltige Lebensmittelproduktion: Wirtschaft in die Pflicht nehmen

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Quelle: irina - adobestock.de

06.11.2020

Lieferkettengesetz stärkt nachhaltigen Konsum

Die Mehrheit der Verbraucher möchte nachhaltiger konsumieren. Für die meisten ist das jedoch schwierig, da die Bedingungen in globalen Wertschöpfungsketten nicht in ihrem Einflussbereich liegen. Der vzbv macht daher in einem Positionspapier Vorschläge für gesetzliche Vorschriften über Sorgfaltspflichten entlang der Lieferkette.

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Pflanze in Hand

Quelle: maksim_pasko - Fotolia.com

09.04.2020

Menschenrechtsschutz gilt auch während Corona-Krise

Die Bundesregierung hat Anfang März dieses Jahres den zweiten Zwischenbericht zum Monitoring des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) veröffentlicht. Laut den Ergebnissen der ersten Erhebungsphase von 2019 erfüllen nur wenige Unternehmen die Vorgaben des NAP.

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Urteile (1)
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Quelle: Syda Productions - AdobeStock

06.03.2019

Lebensmittel: Ursprungsland auf Werbeschildern muss stimmen

Urteil vom 06.03.2019

Das Landgericht Amberg hat der Netto Marken-Discount AG & Co. KG untersagt, auf Regal- und Hängeschildern mit falschen Herkunftsländern von Obst und Gemüse zu werben. Gegen den Discounter hatte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) geklagt.

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