Datum: 14.01.2008

O-Töne Tierische Lebensmittel "ohne Gentechnik"

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Tierische Lebensmittel "ohne Gentechnik" - Wahlfreiheit für Verbraucher: Verbraucher- und Umweltverbände, ökologische Lebensmittelwirtschaft und Handel unterstützen verbesserte Kennzeichnung.

Hören Sie drei O-Töne zum Thema mit Christian Fronczak, Pressesprecher des vzbv.

O-Ton 1: Probleme der Kennzeichnung von tierischen Lebensmitteln
Wenn man heute an der Ladentheke Milch, Käse, Butter konsumiert, weiß man nicht, ob bei deren Herstellung Gentechnik eingesetzt wurde. Das ist unbefriedigend, denn der Großteil der Bevölkerung lehnt Gentechnik in Lebensmitteln ab. Das hat auch die Bundesregierung erkannt. Sie will tierische Lebensmittel so kennzeichnen, dass man eine Wahlfreiheit an der Ladentheke hat.

O-Ton 2: Bündnis aus vielen Umwelt- und Verbraucherorganisationen
Wir haben mit Umweltverbänden, mit weiteren Verbraucherorganisationen, mit der ökologischen Lebensmittelwirtschaft und mit Handelsvertretern ein breites Bündnis. Das breite Bündnis ist Rückenwind für Bundesverbraucherminister Horst Seehofer, der gegen den Widerstand der konventionellen Lebensmittelindustrie die Gentechnikkennzeichnung jetzt hier transparenter machen will.

O-Ton 3: Neues Kennzeichnungssystem ein Kompromiss
Wir wissen, dass das neue Kennzeichnungssystem ein Kompromiss ist. Viel besser wäre es gewesen, wir hätten eine einheitliche europäische Regelung, die alle Lebensmittel beinhalten würde. Es müsste auf den ersten Blick auch bei tierischen Lebensmitteln erkenntlich sein, dass gentechnisch veränderte Futtermittel eingesetzt wurden. Jetzt haben wir leider zwei parallele Systeme.

Das Interview führte Daniel Coenen.

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