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17.05.2013 > Onlinemeldung

Wie viel Verbraucherschutz braucht die digitale Welt?

vzbv diskutiert mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft die neue EU-Datenschutzgrundverordnung
Quelle: 
opolja - fotolia.com

„Verbraucher in der digitalen Welt – Welche Rolle spielt die EU?“: Unter dem Motto diskutierte am 15. Mai eine hochkarätige Runde auf Einladung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) in Brüssel vor rund 100 Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Im Mittelpunkt stand dabei eines der aktuell kontroversesten Themen auf EU-Ebene: die neue Datenschutzgrundverordnung. Mit der Diskussionsrunde eröffnete der Verband zugleich offiziell sein Büro in Brüssel.

Schon in seiner Begrüßung betonte Gerd Billen, Vorstand des vzbv, dass das Internet als „neues Tor zur Welt“ immense Möglichkeiten für Verbraucher biete – jedoch nur, wenn Verbraucher die Hoheit über ihre Daten behielten, fairer Wettbewerb auf dem Markt herrsche und schwarzen Schafen effektiv ein Riegel vorgeschoben werde. Damit leitete er zur Diskussion rund um die EU-Datenschutzgrundverordnung über, die von Detlef Fechtner, Journalist der Börsenzeitung, moderiert wurde. Im neuen Vorschlag müsse das Rad nicht neu erfunden werden, sagte Thomas Zerdick, zuständiger Bereichsleiter bei der Generaldirektion Justiz der Europäischen Kommission. Die Datenschutzbestimmungen müssten nur an die heutige Zeit angepasst werden – „doch dabei ist ein hoher Verbraucherschutz einzuhalten“.