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06.11.2012 > Onlinemeldung

Umfrage belegt erneut Nachteile für Patienten

Mehr als 1.700 Verbraucher teilten Erfahrungen mit
Quelle: 
opolja - fotolia.com

Die Patienten werden immer häufiger mit Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) konfrontiert, wenn sie ihren Arzt aufsuchen. IGeL sind medizinische Sonderleistungen, die Krankenkassen nicht bezahlen. Der Patient muss also zusätzlich zu seinen Beiträgen zur Krankenversicherung selbst dafür aufkommen.

Mehr als 350 verschiedene solcher Leistungen sind bisher bekannt, die Angebotspalette ist prinzipiell unbegrenzt. Es gibt notwendige oder medizinisch sinnvolle IGeL im Bereich der Reise- und Sportmedizin – andere dagegen sind umstritten.

Bei den Patienten herrscht große Unsicherheit. Das zeigen auch unabhängige Verbraucherberatungen. Um die dringlichsten Probleme aufzuspüren, haben die Verbraucherzentralen im zweiten Quartal des Jahres 2012 eine Umfrage durchgeführt. Sie wurde im Rahmen des Projekts „Wirtschaftlicher Verbraucherschutz“ vom Bundesverbraucherschutzministerium finanziert. Mehr als 1.700 Verbraucher teilten ihre Erfahrungen mit, überwiegend über einen Online- Fragebogen.

Die Ergebnisse überraschen nicht und sind eindeutig: Ärzte stellen häufig ihr Umsatzinteresse über das Vertrauensverhältnis und den Geldbeutel, manchmal sogar die Gesundheit ihrer Patienten. Zu dieser Erkenntnis war bereits das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) gelangt.

Testen Sie in der PDF-Version bei unserem interaktiven Quiz mit sechs ausgewählten Fragen, ob Sie die Erfahrungen der rund 1.700 Umfrageteilnehmer richtig einschätzen.

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