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01.10.2014 > Onlinemeldung

Pflegebedürftige brauchen Entlastungsleistungen

Änderung des 1. Pflegestärkungsgesetzes - SGB XI
Quelle: 
opolja - fotolia.com

Pflegedienste und Pflegeeinrichtungen kosten viel Geld, deshalb wären niedrigschwellige Entlastungsleitungen für Verbraucher wichtig. Eine Gesetzänderung sollte dies jetzt ermöglichen. 

Der Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Pflegeversicherungsgesetzes enthält die Schaffung von so genannten niedrigschwelligen Entlastungsleitungen. Die maßgeblichen Verbände der Interessenvertretung der pflegebedürftigen und behinderten Menschen in der Pflege, darunter auch der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), unterstützen dieses Anliegen der Regierungsfraktionen und der Bundesregierung.

Die Leistungserbringer, vor allem die Trägerverbände der Pflegedienste und Pflegeeinrichtungen, wehren sich insbesondere gegen den Teil der gesetzlichen Regelung, wonach Verbraucher für den Einkauf dieser Leistungen zusätzlich das Sachleistungsbudget (für Grundpflege/ Hauswirtschaft) zum Teil verwenden können.

Gerade die vorgesehene Einführung von niedrigschwelligen Entlastungsleistungen und der Möglichkeit, mehr Geld als bisher für solche Angebote einsetzen zu können, sind sehr im Interesse der pflegebedürftigen Menschen und ihrer Angehörigen.

Das Schreiben der sechs Verbände an den Gesundheitsausschuss des Bundestages mit den Forderungen zum Änderungsentwurf des SGB XI finden Sie im Download.

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