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21.05.2014 > Onlinemeldung

Neue Online-Umfrage zu Smart Meter

vzbv wertet Erfahrungen von Verbrauchern mit intelligenten Stromzählen aus
Quelle: 
opolja - fotolia.com

Welche Erfahrungen machen Verbraucherinnen und Verbraucher mit Smart Meter? Das möchte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mit einer Online-Umfrage herausfinden. Bis zum 30 Juni 2014 können Verbraucher, die intelligente Stromzähler oder Messsysteme im eigenen Haushalt nutzen, daran teilnehmen. Aktuell prüft das Bundeswirtschaftsministerium, wie der Einsatz von Smart Meter ausgebaut werden kann. Der vzbv möchte in der Diskussion die Verbraucherinteressen stärker in den Fokus rücken.

In der Umfrage können Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Erfahrungen mitteilen zum Einbau, Betrieb, Nutzen und zu neuen Funktionen von Smart Meter. Die Umfrage dauert circa zehn Minuten und wird anonym ausgewertet. Der vzbv wird die Ergebnisse in die Diskussion einbringen.

Nutzen von Smart Meter

Intelligente Stromzähler und Messsysteme (Smart Meter) können nicht nur anzeigen, wie viel Strom aktuell verbraucht wird, sondern sie geben auch Auskunft über Nutzungszeiten und Leistungsbezug. Bei Bedarf können diese Informationen an den eigenen Netzbetreiber oder Versorger gemeldet werden. Damit lässt sich der Stromverbrauch visualisieren und effizienter steuern. Langfristig sollen Smart Meter dazu beitragen, Angebot und Nachfrage besser aufeinander abzustimmen.

Seit Januar 2010 ist bei Neubauten und umfassenden Sanierungen der Einbau intelligenter Messsysteme (intelligenter Zähler plus Kommunikationseinrichtung) gesetzlich vorgeschrieben. Auch Betreiber von EEG-Anlagen ab einer Größe von 7 Kilowatt sowie Großverbraucher ab 6.000 Kilowattstunden sind dazu verpflichtet, Smart Meter zu nutzen. Darüber hinaus testen zahlreiche Versorger seit einigen Jahren einen Einbau in Pilotprojekten.

Bereits mehr als eine halbe Million Smart Meter

So sind in Deutschland nach Angaben der Bundesnetzagentur bereits heute mehr als 500.000 Haushalte mit intelligenten Messsystemen oder intelligenten Zählern ausgestattet. Das Bundeswirtschaftsministerium prüft aktuell, wie der Einsatz von Smart Meter ausgebaut werden kann. In der im Sommer 2013 vorgelegten Kosten-Nutzen-Analyse wurde ein Tausch aller alten Zähler bis zum Jahr 2032 empfohlen.

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