Skip to content Skip to navigation Logo Verbraucherzentrale Bundesverband

02.10.2012 > Onlinemeldung

Neue Energie-Checks helfen Strom sparen

Unabhängige Spezialisten kommen zu Verbrauchern nach Hause
Quelle: 
opolja - fotolia.com

Wenn die Energiekostenabrechnung kommt, teilt sich die Welt in Gewinner und Verlierer. Wer Geld zurückbekommt, kann sich freuen – Nachzahlungen hingegen sind ärgerlich. Das gilt besonders dann, wenn man sich fragt, ob man überhaupt noch weniger Strom, Wasser oder Gas verbrauchen kann, ohne dabei auf den gewohnten Komfort zu verzichten.

Diese Fragen können seit dem 1. Oktober mit einem neuen Angebot der Verbraucherzentralen beantwortet werden: Die Energie-Checks. Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler und Gerd Billen, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands, gaben dafür gemeinsam am 25.09.2012 den bundesweiten Startschuss und begleiteten in Hönow bei Berlin den ersten Gebäude-Check.

Energie ist flüchtig. Halten Sie sie fest!

Die Checks richten sich an jene, die sich an das Thema Energie bisher noch nicht herangetraut haben. Viele Hausbesitzer wollen sich erst einmal einen Überblick über die energetische Situation ihres Hauses verschaffen, ehe sie in ein bestimmtes Thema tiefer einsteigen. Das ist nun möglich.

Ob Mieter, Eigentümer oder Vermieter mit bis zu sechs Wohneinheiten: Zu jedem kommt auf Wunsch ein unabhängiger und fachkompetenter Energieberater der Verbraucherzentrale nach Hause. Hausbesitzer und Berater gehen dann gemeinsam durch das Haus oder die Wohnung und analysieren den Strom- und Heizenergieverbrauch. Dabei erklärt der Energieberater mögliche Einsparpotenziale und wichtige Stellschrauben für eine Senkung des Energieverbrauchs. Abschließend erhält der Hausbesitzer einen Bericht mit den Ergebnissen des Checks und weiteren Handlungsempfehlungen.

Energiesparen? Ja bitte, mit dem passenden Energie-Check!

Dabei gibt es drei verschiedene Checks: Der Basis-Check klärt Fragen zum Strom- und Wärmeverbrauch. Außerdem erläutert der Berater mögliche Einsparungen, die auch ohne große Investitionen helfen, den Energieverbrauch zu senken. Dazu gehören der Einsatz von Wasserspar-Perlatoren oder schaltbaren Steckerleisten.

Der Gebäude-Check geht etwas weiter: Er umfasst einen Basis- Check sowie die Bewertung der Heizungsanlage und der Gebäudehülle (Außenwände, Dach, Fenster und Türen). Zudem wird geprüft, ob erneuerbare Energien oder innovative Techniken sinnvoll im eigenen Heim eingesetzt werden können, beispielsweise Mini- Blockheizkraftwerke, Photovoltaik- oder Solarthermie- Anlagen.

Schließlich gibt es für Betreiber eines Gas- oder Öl-Brennwertgerätes einen Brennwert- Check. Dieser kann allerdings nur in der Heizperiode durchgeführt werden. Der Energieberater untersucht, ob das Gas- oder Heizöl-Brennwertgerät optimal auf die individuellen Bedürfnisse eingestellt ist.

Downloads