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21.12.2011 > Onlinemeldung

Mitmachen bei Breitbandmessung

EU-Kommission sucht Internetnutzer für Tests
Quelle: 
opolja - fotolia.com

Die Anbieter versprechen einen schnellen Internetanschluss. Nicht immer aber werden die versprochenen Download-Geschwindigkeiten tatsächlich erreicht. Die EU-Kommission will dieses Phänomen nun genauer untersuchen - mit Hilfe von Internetnutzern.

Die EU-Kommission will mit einer Untersuchung die Qualität der Dienstleistungen von Breitbandanbietern europaweit testen lassen. Dabei sollen unter anderem die verfügbaren Breitbandgeschwindigkeiten mit Hilfe von Freiwilligenhaushalten festgestellt werden. Diese werden zu dem Zweck mit einem speziellen Messgerät ausgerüstet. Das Ziel der Untersuchung ist es, ein klares Bild von der Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit von Breitbandzugängen und deren Anbietern in den europäischen Ländern zu erhalten. Mit der Durchführung der Untersuchung hat die EU-Kommission die Firma „SamKnows“ beauftragt.

Mindestens 11.500 Haushalte sollen mitmachen

Um statistisch repräsentative Ergebnisse zu erhalten, müssen sich in Deutschland mindestens 11.500 Haushalte beziehungsweise Internetnutzer an dieser Erhebung beteiligen. Der vzbv unterstützt die Aktion der EU-Kommission. Interessierte Nutzerinnen und Nutzer können sich auf der Seite von Samknows registrieren lassen (siehe Link rechts). Wichtig: Bitte beachten Sie dort die notwendigen Voraussetzungen, um sich registrieren zu lassen.

Breitbandanschlüsse langsamer als versprochen

Bereits 2008 hatten die Verbraucherzentralen den Frust vieler Verbraucher über offensichtliche Servicemängel rund um den Breitbandanschluss zum Anlass einer Online-Befragung genommen. Von den 15.000 an der Befragung beteiligten Internetnutzerinnen und -nutzern beklagten sich damals 48 Prozent über eine deutlich und regelmäßig zu geringe Übertragungsgeschwindigkeit ihres Anschlusses.

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