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29.12.2011 > Onlinemeldung

Mehr Datenschutz in Sozialen Netzwerken

Datenschutzbestimmungen bleiben oft undurchsichtig
Quelle: 
opolja - fotolia.com

Soziale Netzwerke sind in der digitalen Welt nicht mehr wegzudenken. Umso wichtiger ist es, dass der Datenschutz innerhalb dieser Netzwerke klar und transparent für die Verbraucher dargestellt und umgesetzt wird.

Millionen von Deutschen nutzen inzwischen Soziale Netzwerke wie „Wer kennt Wen“, „StudiVZ“, „Facebook“, „Xing“, „MySpace“ oder „Lokalisten“. Soziale Netzwerke sind wie der Dorfmarktplatz früherer Jahrhunderte. Man trifft Bekannte und tauscht sich mit ihnen über Neuigkeiten aus.. Der Unterschied zum Dorfmarktplatz: Das Dorf ist jetzt global, und man ist nicht mehr an Marktzeiten gebunden. Rund um die Uhr, rund um die Welt sind die virtuellen Treffpunkte verfügbar.

Die Nutzer legen Profile an, die Name, Foto, Tätigkeit, Interessen und – je nach Netzwerk – viele weitere Informationen enthalten. So einfach es ist, ein Profil zu erstellen, so schwer ist es auch, wieder aus einem Sozialen Netzwerk auszutreten. Häufig findet sich auf den Webseiten keine oder nur eine versteckte Möglichkeit für die Nutzer, das Profil oder Inhalte zu löschen. Darüber hinaus werden vielfach die Daten nicht vollständig gelöscht oder erst nach einigen Tagen bis Wochen.

Soziale Netzwerke lassen Daten durchsickern

Ein weiteres Problem besteht darin, dass Daten häufig ohne Wissen des Verbrauchers von Drittanbietern genutzt werden. Hat der Nutzer es endlich geschafft, seine Daten in einem Sozialen Netzwerk zu löschen, verbleiben die Daten bei dem Anbieter, an den diese oder ein Teil der Daten zu einem früheren Zeitpunkt weitergegen wurde.