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23.06.2014 > Onlinemeldung

Handlungsbedarf bei der Reform der Lebensversicherung

vzbv beantwortet die wichtigsten Fragen zum Lebensversicherungsreformgesetz
Quelle: 
opolja - fotolia.com

Am 4. Juni 2014 hat die Bundesregierung einen Entwurf für ein Lebensversicherungs-Reformgesetz (LVRG) vorgelegt, das die Leistungen für Versicherte stabil und fair bsichern soll. Handlungsbedarf besteht aufgrund der aktuellen Niedrigzinsphase. Sie bewirkt, dass die Kapitalerträge der Versicherer sinken. Gleichzeitig lässt der niedrige Marktzins bei festverzinslichen Wertpapieren erhebliche Bewertungsreserven entstehen. Nach Auffassung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) sollte das Gesetz darüber hinaus für eine überfällige verbrauchergerechte Ausgestaltung der Lebensversicherung sorgen.

Auf folgende Punkte sollte ein besonderes Augenmerk gelegt werden:

  • Die Begrenzung der Ausschüttungen an die Aktionäre, solange die Erfüllbarkeit der Garantiezusagen gefährdet ist
  • Eine Anhebung der Beteiligung an den sonstigen Gewinnen
  • Eine gleichmäßige Verteilung der Abschluss- und Vertriebskosten

Evaluierung erforderlich

Der Gesetzesentwurf kann nur ein erster Schritt sein, die notwendige Systemreform muss gleichzeitig angegangen werden. Daher ist es wichtig, nach drei Jahren eine erste Evaluierung durchzuführen. Dies ist vor allem erforderlich, weil im Gesetz zum Teil komplexe versicherungstechnische und versicherungsmathematische Aspekte geregelt werden, deren Folgen gerade unter der kurzen Frist der Rechtsetzung schwer einschätzbar sind.

Im Download finden Sie wichtige Fragen und Antworten zu den einzelnen Aspekten des Gesetzentwurfs und zum notwendigen Systemwechsel:

  • FAQ zu den Änderungen bei den Bewertungsreserven im Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG)
  • FAQ zur verbrauchergerechteren Ausgestaltung der Lebensversicherung
  • FAQ zu dem Systemwechsel in der Lebensversicherung

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