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24.01.2019 > Onlinemeldung

Für einen verbraucherfreundlichen CO2-Preis

Braunkohlekraftwerk, Windräder, Solarzellen - Energieerzeugung aus unterschiedlichen Quellen
CO2-Bepreisung muss sozial flankiert werden
Quelle: 
rcfotostock - Adobe Stock
  • vzbv veröffentlicht Umfrage zum CO2-Preis für fossile Energien.
  • Mehrheit der Verbraucher unterstützt eine staatliche CO2‐Bepreisung.
  • Höherer CO2-Preis kann Treibhausgas-Emissionen senken, muss aber sozialverträglich umgelegt werden.

Die Mehrheit der privaten Verbraucherinnen und Verbraucher unterstützt das Konzept einer staatlichen CO2-Bepreisung. In einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) sprachen sich 62 Prozent der Befragten für einen CO2-Preis für Strom und Wärme aus.

Entscheidend ist aus Sicht des vzbv, dass Verbrauchern keine Mehrkosten entstehen. „Die privaten Verbraucher stehen zwar hinter der Energiewende, tragen aber schon heute den größten Kostenanteil. Daher fordert der vzbv, dass Verbraucher im Strom- und Wärmesektor entlastet werden“, sagt Anett Ludwig, Referentin im Team Energie und Bauen des vzbv. Private Verbraucher sollten etwa im Wärmesektor eine Rückerstattung erhalten und beim Strompreis deutlich entlastet werden.

Mit den bisherigen Anstrengungen der Politik werden die deutschen Klimaschutzziele 2020 und 2030 voraussichtlich nicht erreicht werden. Eine CO2-Bepreisung könnte helfen, die CO2-Emissionen zu senken, weil die Energieträger im Strom- und Wärmesektor stärker entsprechend ihrer Treibhausgas-Emissionen belastet werden.

Der CO2-Abgabeverein hat heute eine Studie „Energiesteuern klima- und sozialverträglich gestalten“ mit Vorschlägen für eine sozialverträgliche CO2-Abgabe veröffentlicht.

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