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15.07.2015 > Onlinemeldung

Für einen Solarmarkt ohne Handelsbarrieren

vzbv unterstützt Positionspapier der Solar Alliance for Europe
Quelle: 
zstock - fotolia.com

Die Verbraucher in Deutschland zahlen für Solarstrom deutlich mehr als nötig. Ohne die von der EU-Kommission festgesetzten Handelsbeschränkungen für Solarmodule und Solarzellen aus China könnte Solarstrom heute bereits zehn Prozent günstiger sein. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) spricht sich gegen die Handelsbarrieren aus.

Damit könnte die Energiewende schneller vorangebracht werden. Verbraucherinnen und Verbraucher müssten nicht unnötig viel Geld für den Ausbau der Solarenergie zahlen. Der seit eineinhalb Jahren festgeschriebene Mindestpreis für Solarmodule erschwert zudem das Erreichen der Ausbauziele der Bundesregierung für erneuerbare Energien und gefährdet den Erfolg der Energiewende.

Daher setzt sich der vzbv gemeinsam mit der Initiative SAFE (Solar Alliance for Europe) für ein Auslaufen der Mindestpreise für Solarmodule Ende 2015 ein. Die EU entscheidet Ende des Jahres, ob die Handelsbeschränkungen für weitere zwei Jahre verlängert oder gar ausgeweitet werden sollen.

Mehr als 30 Unternehmen und Verbände, darunter EnBW AG, MVV, BayWa RE, IBC SOLAR AG, GP JOULE, der VDMA und der vzbv haben ein gemeinsames Positionspapier verfasst, in dem sie ein Ende der Handelsbeschränkungen gegen Solarmodule aus China fordern.

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