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26.12.2013 > Onlinemeldung

Das Jahr 2014 - Was auf Verbraucher zukommt

Was kommt – und was muss kommen?
Quelle: 
opolja - fotolia.com

Was kommt 2014 auf die Verbraucherinnen und Verbraucher zu? Ein Überblick zu den Themen und Gesetzesvorhaben, die die Regierung jetzt anpacken muss.

  • SEPA: Am 1. Februar 2014 startet SEPA, der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum. Dann wird die bekannte Lastschrift durch das SEPA-Mandat abgelöst, Kontonummer und Bankleitzahl werden durch die 22-stellige IBAN ersetzt. Verbraucher müssen in der Regel nicht aktiv werden. Aber wenige Monate vor dem Start waaren viele Firmen noch nicht vorbereitet.

  •  Verbraucherrechterichtlinie: Am 13. Juni 2014 tritt das Gesetz zur Umsetzung der EU-Verbraucherrechterichtlinie in Kraft. Für Verbraucherinnen und Verbraucher bringt es mehr Rechtssicherheit bei Verträgen. So müssen etwa alle Kosten beim Vertragsschluss ausdrücklich vereinbart werden. 

  •  Smart Meter: Die Europäische Union plant, 80 Prozent der europäischen Haushalte bis zum Jahr 2022 mit intelligenten Stromzählern, so genannte Smart Meter, auszustatten. Eine Umsetzung ist laut Koalitionsvertrag bereits für 2014 geplant. Smart Meter können einen besseren Überblick über den Stromverbrauch geben.

Was zu tun ist

  • EU-Datenschutzrecht: Eine neue EU-Datenschutzverordnung, die den europäischen Datenschutz vereinheitlicht und bestehende Grundprinzipien des Datenschutzes fortentwickelt, ist längst überfällig. Der vzbv fordert, dass sie noch vor der Neuwahl des EU-Parlaments im Mai 2014 verabschiedet wird, andernfalls droht eine Verzögerung um Jahre.
  •  Gruppenklagen: Immer wieder verstoßen Unternehmen gegen Verbrauchergesetze. Doch für Betroffene sind die Hürden bislang viel zu hoch, um ihre Rechte durchzusetzen. Die EU-Kommission hat in diesem Jahr Vorschläge verabschiedet, die es Verbrauchern einfacher machen sollen. Dazu gehört auch die Empfehlung an die Mitgliedsstaaten, eine Gruppenklage einzuführen.

  • Freihandelsabkommen (TTIP): 2014 werden die Verhandlungen rund um das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP an Fahrt gewinnen. Der vzbv fordert, dass Erleichterungen für den Handel nicht zu Lasten der Verbraucher gehen dürfen und setzt sich für eine Beteiligung der Öffentlichkeit ein.

Auf den Websiten der Verbraucherzentralen und des BMELV finden Sie weitere Neuerungen, die für Verbraucherinnen und Verbraucher wichtig sind.

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