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19.02.2014 > Onlinemeldung

Care Energy: Mehr Klarheit bei Verträgen

vzbv stoppt unzulässige Geschäftsbedingungen und unklare Darstellung des Vertragspartners
Quelle: 
opolja - fotolia.com

Care Energy muss seine Verträge verbraucherfreundlicher gestalten und transparenter auftreten. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat die unzulässigen Geschäftsbedingungen des Energiedienstleisters und intransparente Darstellung des Vertragspartners mit zwei erfolgreichen Klagen beim Landgericht Hamburg gestoppt.

Care Energy lockte Stromkunden mit Strompreisen von knapp 20 Cent pro Kilowattstunde. Doch die Kunden konnten aus den Vertragsunterlagen nicht erkennen, wer ihr tatsächlicher Vertragspartner und damit Ansprechpartner bei Problemen ist. Neben der Marke Care Energy tauchten Namen wie mk-Group, mk-energy und mk-power in den Unterlagen auf. „Günstige Strompreise sind im Interesse der Verbraucher – aber die Vertragsbedingungen müssen klar sein und dürfen die Kunden nicht benachteiligen“, sagt Kerstin Hoppe, Referentin im Team Rechtsdurchsetzung beim vzbv.

Vollmacht im Kleingedruckten

In den AGB verbarg sich außerdem eine Klausel, durch die der Kunde einer Firma namens mk-Power die umfangreiche Vollmacht erteilte, in seinem Namen Verträge mit anderen Firmen abzuschließen und zu kündigen.

Der vzbv hatte vor dem Landgericht Hamburg gegen die unzulässige Geschäftsbedingungen und die intransparente Darstellung des Vertragspartners geklagt. Die unter der Marke Care Energy handelnden Unternehmen, mk-energy – Ihr Energieversorger GmbH & Co KG und mk-power – Ihr Energiedienstleister Gmbh & Co KG, erkannte den Unterlassungsanspruch nun an. Care Energy muss seine Verträge ändern – insbesondere die Vollmacht im Kleingedruckten.

Landgericht Hamburg 312 O 251/13 - Anerkenntnisurteil vom 12.02.2014 - nicht rechtskräftig

Landgericht Hamburg 312 O 247/13 - Anerkenntnisurteil vom 11.02.204 - nicht rechtskräftig

 

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