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29.12.2011 > Onlinemeldung

Auswirkungen gesetzlicher Regelungen auf Verbraucher prüfen

Quelle: 
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Verbraucherpolitische Entscheidungen müssen auf der Grundlage einer analytischen Prüfung relevanter Indikatoren gefällt werden. Moderne Verbraucherpolitik fußt auf gründlicher Analyse.

Die Komplexität der Märkte und die Heterogenität der Verbraucher mit ihren individualisierten Lebensstilen fordern die Verbraucherpolitik ganz anders heraus als bislang. Will sie erfolgreich und nachhaltig sein, muss sie sich sehr viel differenzierter mit den Fragen auseinandersetzen, in welcher Situation und in welchem Markt welche Register staatlichen Handelns gezogen werden sollten – und welche Auswirkungen das jeweils auf die Entwicklung von Wirtschaft, Gemeinwesen und Demokratie haben könnte. Das „richtige“ verbraucherpolitische Eingreifen des Staates lässt sich daher immer nur situativ und mit Blick auf die Einflussfaktoren und Wirkungszusammenhänge beantworten.

In der Wirtschafts- und Sozialpolitik gehören wissenschaftlich fundierte Situationsbeschreibungen, Markt- und Wettbewerbsanalysen sowie Wirkungsanalysen zur Tagesordnung. Diesen Weg muss die Verbraucherpolitik ebenfalls beschreiten. Die Zeit für holzschnittartige Zielvorgaben und Festlegungen ist vorbei. Auch verbraucherpolitische Entscheidungen müssen auf der Grundlage einer analytischen Prüfung relevanter Indikatoren gefällt werden.

  • Wie lassen sich die Folgen einer gesetzlichen Regelung für den Verbraucher abschätzen?
  • Wie lässt sich die Wirksamkeit von verbraucherpolitischen Instrumenten messen und verbessern?
  • Welche Rolle können Verbraucherbeschwerden bei der Marktbeobachtung spielen?
  • Welche konkreten Mittel gibt es, um Verbraucher in die Entwicklung und Überprüfung verbraucherpolitischer Maßnahmen einzubinden?