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13.02.2008 > Dokument

Zur Änderung der EU-Verordnung zu neuartigen Lebensmitteln

Quelle: 
Peter Atkins – fotolia.com

Stellungnahme zur Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über neuartige Lebensmittel und zur Änderung der VO (EG) Nr. XX/XXXX

Nach langer Vorbereitung hat die Europäische Kommission am 14. Januar 2008 einen Vorschlag für die Verordnung für neuartige Lebensmittel angenommen. Die Überarbeitung wurde unter anderem notwendig, weil genetisch veränderte Lebensmittel bisher in der gleichen Verordnung geregelt wurden, jetzt aber getrennt neu geregelt werden. Die Kommission beabsichtigt mit dem jetzigen Vorschlag eine Vereinfachung des Zulassungsverfahrens sowie eine zentralisierte Sicherheitsbewertung durch die EFSA. Bisher waren die nationalen Behörden der Mitgliedsstaaten zuständig. Die Verordnung soll weiterhin spezifische Kennzeichnungserfordernisse regeln.


Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) begrüßt die Verordnung. Die Verordnung ist aus unserer Sicht notwendig, da in den letzten Jahren zunehmend - insbesondere aus Drittländern - Produkte auf den europäischen Markt drängen, deren Zulassung, Sicherheitsbewertung und Zusammensetzung gesetzlich geregelt werden müssen. Dabei sollte auch die Anwendung neuer Technologien, wie beispielsweise die Nanotechnologie oder das Klonen, einbezogen werden.

Hinsichtlich der Verfahren zur Sicherheitsbewertung durch die EFSA fordern wir Transparenz. Es ist außerdem sicherzustellen, dass das Expertenwissen der nationalen Behörden der EU-Mitgliedsstaaten, in Deutschland das des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), berücksichtigt und nicht nur der Ständige Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit einbezogen wird.

Für manche Bereiche der Verordnung wird es außerdem notwendig sein, diese zu konkretisieren und präziser zu definieren.

Mehr dazu in der Stellungnahme.

Im Download finden Sie die gesamte Stellungnahme als pdf-Datei.

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