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17.07.2013 > Dokument

Verbraucherforschung aktuell - Juli 2013

Quelle: 
Peter Atkins – fotolia.com

Der Newsletter Verbraucherforschung aktuell informiert über neue Forschungsergebnisse und wichtige Neuerscheinungen zu Verbraucherthemen. In dem Newsletter werden Artikel aus wissenschaftlichen Zeitschriften und Monographien in Abstracts zusammengefasst.

 Eine Auswahl der Themen der Juli-Ausgabe 2013

  •  Finanzwissen und Bewertungsstrategie für kindliche Entwicklung: ein Test der finanziellen Leistungsfähigkeit
    In der repräsentativen Studie zeigten sich Wechselwirkungen zwischen Finanzkompetenz und äußeren Bedingungen: So wächst die Finanzkompetenz, wenn äußere, institutionelle Bedingungen wie Anreize, Informationen oder leichter Zugang vorliegen. Aus diesen Befunden ergeben sich praktische Folgerungen. Für gute Finanzentscheidungen bedarf es neben einer intensiven Finanzbildung auch unterstützender Rahmenbedingungen.

  •  Der Nimbus des Makro-Boykottverhaltens: ein konzeptioneller Rahmen
    Verbraucherboykotte richten sich normalerweise gegen einzelne Unternehmen und deren Produkte, sie finden auf einer Mikro-Ebene statt. Makro-Boykotte richten sich gegen alle Waren eines bestimmten Landes, meist wegen eines – in der eigenen Wahrnehmung – unerhörten religiösen, politischen, diplomatischen oder sogar militärischen Aktes im Lande. Für die betroffenen Unternehmen ergeben sich daraus Herausforderungen an ihr taktisches Verhalten, beispielsweise mehr soziale Verantwortung zu zeigen oder auf ein „made in …“ zu verzichten.

  •  Traurigkeit und Konsum
    Gefühle in bestimmten Situationen beeinflussen Urteilsbildung, Entscheidungsverhalten und Informationsverarbeitung auch in anderen Situationen. Im Gegensatz zu anderen negativen Emotionen erhöht Traurigkeit die Wertschätzung von Produkten und fördert auf diese Weise beispielsweise den Verzehr von Popcorn ebenso wie die Bereitschaft zu leichtfertigen Geldausgaben. An Studierenden einer US-amerikanischen Universität konnten diese Zusammenhänge nun nachgewiesen werden.

  •  Das aktuelle Buch: Greenpeace Nachhaltigkeitsbarometer – Was bewegt die Jugend?
    „Nachhaltigkeit“ gilt als ein für die breite Bevölkerung sehr unanschauliches Wort mit unklaren Handlungsbezügen. Immerhin: In der jüngeren Generation scheint die Idee einer nachhaltigen Entwicklung angekommen zu sein. So zeigen 68 Prozent der Jugendlichen im Alter von 15 bis 24 Jahren ein starkes Bewusstsein für Umweltprobleme und Nachhaltigkeitsfragen. Das ist eines der Ergebnisse des Greenpeace Nachhaltigkeitsbarometers.

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