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09.11.2016 > Dokument

Verbraucheranliegen gehören zur gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen

Stellungnahme des vzbv zum CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz
Quelle: 
weerapat1003 - fotolia.com

Am 21. September 2016 hat die Bundesregierung den Gesetzentwurf zur Stärkung der nichtfinanziellen Berichterstattung der Unternehmen in ihren Lage- und Konzernlageberichten (CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz) beschlossen. Der Entwurf dient der Umsetzung der EU-Richtlinie zur verpflichtenden CSR-Berichterstattung (2014/95/EU). Diese muss in Deutschland bis zum 6. Dezember 2016 im nationalen Recht verankert werden. Demnach sollen Unternehmen künftig umfassend zu „Strategien, Risiken und Ergebnissen“ in vier Bereichen berichten: Soziales und Arbeitnehmerbelange, Menschenrechte, Umwelt und Korruption.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) plädiert entschieden für eine Fokussierung auf den ursprünglichen Zweck der Richtlinie: Verbraucher über die gesellschaftlichen Auswirkungen von Unternehmen zu informieren.

Verpflichtende Berichterstattung über Verbraucherbelange wirtschaftlich nachhaltig

„Die genannten Pflichtthemen von CSR-Berichten müssen um Verbraucheranliegen erweitert werden“, sagt Kathrin Krause, Referentin für Nachhaltigkeit beim Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Bereits heute enthalten 90 Prozent der freiwilligen Nachhaltigkeitsberichte deutscher Unternehmen auch Verbraucheranliegen wie Datenschutz und -sicherheit. "Je transparenter der Umgang der Unternehmen mit Verbraucheranliegen ist, umso höher ist das entgegengebrachte Vertrauen auf Seiten der Verbraucher, aber auch von Investoren", so Krause.

Alle wichtigen Positionen zum CSR-Richtlinien-Umsetzungsgesetz der Bundesregierung finden Sie in der Stellungnahme des vzbv zum Download.

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CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz | Stellungnahme des vzbv zum Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Stärkung der nichtfinanziellen Berichterstattung von Unternehmen | 9. November 2016