Skip to content Skip to navigation Logo Verbraucherzentrale Bundesverband

07.12.2009 > Dokument

Tagung zur Altersvorsorge - Was tun gegen die Rentenlücke?

Quelle: 
Peter Atkins – fotolia.com

Tagung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes am 7. Dezember 2009 in Berlin: "Vor Sorge ums Alter - Was tun gegen die Rentenlücke?"

Im Download können sie folgende Dokumente herunterladen:

Gutachten zur Altersvorsorge von Prof. Dr. Andreas Oehler, Universität Bamberg
Zusammenfassung des Gutachtens zur Altersvorsorge von Prof. Dr. Andreas Oehler, Universität Bamberg
Das Tagungsprogramm
Thesenpapiere der Referenten
Positionspapier des vzbv zur Altersvorsorge Welche Anforderungen sind an eine effektive und effiziente Altersvorsorge zu stellen und welche weiteren Reformschritte zur Alterssicherung sind erforderlich? Was erwartet die Bürgerinnen und Bürger in der gesetzlichen Rentenversicherung, was im Bereich der kapitalgedeckten Altersvorsorge? Dies sind zentrale Fragen, die der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) im Rahmen der Tagung aufgreift.

Als Diskussionsgrundlage wird ein Gutachten vorgestellt. Es analysiert den Paradigmenwechsel zur staatlichen Förderung der privaten kapitalgedeckten Vorsorge am Beispiel der "Riester"-Förderung und bewertet die Umsetzung der "Riester"- Idee in der Praxis.

Vertrauen in die privaten Vorsorge nimmt ab
Verschiedene Reformschritte der vergangenen Jahre und Jahrzehnte haben eine Absenkung des Versorgungsniveaus in der gesetzlichen Rentenversicherung zur Folge. Für weitere Verunsicherung sorgen widersprüchliche Prognosen zur künftigen Höhe der gesetzlichen Renten. Zur Förderung einer zusätzlichen privaten Vorsorge hat der Staat verschiedene Anreize gesetzt, allen voran mit der 2002 eingeführten "Riester"- Förderung. Bürgerinnen und Bürger sollen - wenn auch mit staatlicher Unterstützung - auf eigene Kosten dafür sorgen, dass die Absenkung des Versorgungsniveaus individuell abgefedert wird.

Eine aktuelle Studie der Postbank hat nun gezeigt, dass das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in ihre Privatvorsorge gesunken ist. Demnach hat im zurückliegenden Jahr rund jeder fünfte Berufstätige seine Verträge zur privaten Altersvorsorge gekürzt oder die Zahlung gleich ganz eingestellt. Jeder dritte Berufstätige gab an, im Alter über keinerlei Einnahmen aus einer privaten Vorsorge zu verfügen. Ebenfalls ein Drittel ist verunsichert und fragt sich, welche privaten Anlageformen überhaupt noch Sinn machen. Wie lässt sich diese Verunsicherung abbauen?

Das Programm im Überblick
  • Begrüßung und Einführung
    Gerd Billen, Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

  • Alles "Riester"? Die Umsetzung der Förderidee in der Praxis. Ergebnisse des Gutachtens
    Prof. Dr. Andreas Oehler, Otto-Friedrich-Universität Bamberg

  • Zukunft der Altersvorsorge in Deutschland
    Hans-Joachim Fuchtel, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales

  • Perspektiven der gesetzlichen Rentenversicherung
    Dr. Herbert Rische, Präsident Deutsche Rentenversicherung Bund

  • Gesetzliche Rentenversicherung versus Privatvorsorge - eine makroökonomische Perspektive
    Dr. Rudolf Zwiener, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler Stiftung

  • Anforderungen an Altersvorsorge-Produkte - was sagt die Wissenschaft?
    Prof. Dr. Martin Weber, Universität Mannheim

  • Private Altersvorsorge - was macht sie stark?
    Dr. Peter Schwark, Mitglied der Hauptgeschäftsführung Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft GDV

  • Transparenz und Qualität in der Altersvorsorge - was fehlt?
    Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur Finanztest

  • Podiumsdiskussion: Staatlich versus privat - Anforderungen an eine effektive und effiziente Altersvorsorge
    • Peter Görgen, Leiter Referat "Zusätzliche Altersvorsorge", Bundesministerium für Arbeit und Soziales
    • Prof. Dr. Andreas Oehler, Otto-Friedrich-Universität Bamberg
    • Gerd Billen, vzbv-Vorstand

Moderation: Manfred Westphal, Fachbereichsleiter Finanzdienstleistungen, Verbraucherzentrale Bundesverband

Downloads

Im Download können Sie folgende Dokumente als pdf-Datei herunterladen:
  • das Gutachten Alles "Riester"? Die Umsetzung der Förderidee in der Praxis
    von Univ.-Prof. Dr. Andreas Oehler, Universität Bamberg.
    Die komplette Studie vom Dezember 2009 (276 Seiten, Achtung: 6 MB) und eine Zusammenfassung (15 Seiten, 93 KB),
  • die Thesenpapiere der Referenten
    das Positionspapier des vzbv
    das Tagungsprogramm

O-Töne

einen Audio-Beitrag mit sendefähigen O-Töne zur Tagung finden Sie im Anhang.

Downloads