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09.11.2010 > Dokument

Tagung Verbraucherbildung - Konsumkompetenz stärken

Quelle: 
Peter Atkins – fotolia.com

Initiative "Verbraucherbildung - Konsumkompetenz stärken" Tagung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) mit dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)

Verbraucherkompetenz ist für die alltägliche Lebensgestaltung in der modernen Konsum- und Informationsgesellschaft unerlässlich. Denn nur informierte Verbraucherinnen und Verbraucher können eigenverantwortlich Entscheidungen treffen. Gerade in jungen Jahren ist es wichtig, das Wissen und die Fähigkeiten zu erhalten, die für einen erfolgreichen Konsumalltag erforderlich sind.

Das Thema "Verbraucherbildung - Konsumkompetenz stärken" steht im Mittelpunkt einer Konferenz am 9. November 2010 in Berlin, die das BMELV mit Unterstützung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) ausrichtet.

Link zur Tagung Verbraucherbildung auf der Website des BMELV

Auf der Tagung soll ein intensiver Dialog mit den verschiedenen Akteuren der schulischen Verbraucherbildung geführt werden. Neue bundesweite Informationsstrukturen für Verbraucherbildung werden entwickelt, um Lehrkräften einen besseren Zugang zu praxistauglichen Hilfestellungen für den Unterricht zu bieten.

Das Programm

  • Initiative Verbraucherbildung
    Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
  • Konsumkompetenz für alle - Vorstellung des Projektes
    Gerd Billen, Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband

  • Junge Verbraucher - die "Generation Ahnungslos"? Was wissen Kinder und Jugendliche über Konsum?
    Dr. Ingo Schoenheit, IMUG - Institut für Markt-Umwelt-Gesellschaft e.V., Hannover

  • Interview mit den Berichterstattern vom "Runden Tisch Verbraucherbildung"

  • Präsentation guter Beispiele aus den Bundesländern
    • Das neue Unterrichtsfach Verbraucherbildung in Schleswig-Holstein
      Prof. Dr. Ines Heindl, Universität Flensburg
    • Lehramtsausbildung in Nordrhein-Westfalen - Professionalität entwickeln im Bachelor- und Masterstudiengang Konsum, Ernährung, Gesundheit
      Prof. Dr. Kirsten Schlegel-Matthies, Universität Paderborn
    • Multiplikatoren-Qualifizierung für die Lehrerfortbildung in Baden-Württemberg
      Marianne Schwaiger, Regierungspräsidium Karlsruhe
      Prof. Dr. Barbara Methfessel, Pädagogische Hochschule Heidelberg

  • Wie kann Schule Konsumkompetenz fördern?
    Arbeitsgruppen zu den Themen
    • Richtlinien, Lehrpläne, Curricula - wie gelingt der Transfer in die Praxis?
    • Lehrerausbildung - was soll, was kann sie leisten?
    • Lehrerfortbildung - ermöglichen, was gebraucht wird
    • Unterrichtsmaterialien - suchen und das Passende finden

  • Schlussfolgerungen
    • Dr. Rainer Metz, Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
    • Astrid Finger, Ministerium für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein
    • Elke Salzmann, Verbraucherzentrale Bundesverband

Im Download finden Sie
  • Konsumkompetenz von Jugendlichen
    Ein Überblick über Kernaussagen aus aktuellen Jugendstudien - Studie des imug im Auftrag des vzbv
    Autoren: Dr. Ingo Schoenheit, Miriam Dreblow
  • Konsumkompetenz frühzeitig fördern - Positionspapier des Verbraucherzentrale Bundesverbandes

Initiative "Verbraucherbildung - Konsumkompetenz stärken"

Bildungsinitiative des Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)
Das BMELV hat 2010 eine Initiative gestartet, die darauf zielt, die Vermittlung von Alltagskompetenzen
  • im Umgang mit Informationen und Medien
  • im Umgang mit Geld
  • im Umgang mit Rechten und Pflichten als Verbraucher
    zu verbessern.

Um dieses Ziel zu erreichen, ist es notwendig
  • größere öffentliche Aufmerksamkeit für Ernährungs- und Verbraucherbildung an den Schulen erzielen
  • mit den Ländern ein Netzwerk für eine verstärkte Vermittlung von Verbraucher-kompetenzen in Schulen zu knüpfen sowie
  • den Austausch der Akteure und die Informationsstrukturen auszubauen.

Als ersten Baustein der Bildungsinitiative des BMELV führt der vzbv im Auftrag des BMELV ein Projekt durch. Zum einen soll der Dialog der Verantwortlichen für die schulische Verbraucherbildung dauerhaft fortgeführt werden. Ferner geht es um Informationsstrukturen, die den Lehrkräften durch einen Online-Kompass einen besseren Zugang praxistauglicher Hilfen für den Unterricht zu Verbraucherbildungsthemen bieten.

Das erhöht die Chancen, dass Lehrer Themen der Verbraucherbildung in den verschiedenen Unterrichtsfächern wirkungsvoller aufgreifen.

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