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20.02.2009 > Dokument

Stellungnahme zur EU-Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (GEEG)

Quelle: 
Peter Atkins – fotolia.com

Stellungnahme des Verbraucherzentrale Bundesverbandes zum Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (GEEG)

Einführung
Der Verbraucherzentrale Bundesverband begrüßt die Absicht des Europäischen Parlaments und des Rates, mit dem vorliegenden Entwurf für die Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (GEEG) die Mitgliederstaaten bei den Bemühungen zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden zu unterstützen.

Angesichts der erheblichen Bedeutung des Gebäudesektors für den Gesamtenergieverbrauch in der Europäischen Gemeinschaft ist eine Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebereich und die damit verbundene Reduzierung der Co2-Emissionen ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz und zur Gewährleistung einer langfristig sicheren und bezahlbaren Energieversorgung.

Den laut vorliegendem Vorschlag geplanten Verschärfungen, insbesondere die Einbeziehung der Gebäude mit weniger als 1000 m2 Nutzfläche können wir weitgehend zustimmen. Dennoch muss auf einige Aspekte hingewiesen werden, damit die neue Richtlinie ein Leitfaden zur Ausschöpfung der im Gebäudesektor vorhandenen Energieeinsparungspotenziale werden kann.

Klare Zielsetzung fehlt
In dem vorliegenden Entwurf fehlt eine klare Zielsetzung der Energieeinsparung im Gebäudesektor. Diese muss den Bürgern der Gemeinschaft deutlich kommuniziert werden, da ohne deren Mitwirkung die Energieeffizienz von Gebäuden nicht umzusetzen ist.

Die Aufforderung, dass die Staaten einen Mindestanteil der Gebäude mit geringem beziehungsweise Null-Energie-Bedarf an der Gesamtzahl der Gebäude und der Gesamtnutzfläche im 2020 und 2015 festlegen müssen, stellt allenfalls ein Teilziel dar und reicht nicht aus.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert daher ein verpflichtendes Gesamtziel für die Gemeinschaft zu definieren, zum Beispiel eine Reduktion des gesamten Verbrauchs an nichterneuerbarer Primärenergie (PEne) beziehungsweise Co2-Emissionen im Gebäudesektor um mindestens 20 Prozent bis 2020 im Vergleich zu 2008.


Lesen Sie die gesamte Stellungnahme im Download.

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