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03.09.2014 > Dokument

Regeln für den grauen Kapitalmarkt schaffen

Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Kleinanlegerschutzgesetzes
Quelle: 
Peter Atkins – fotolia.com

Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der mehr Transparenz im grauen Kapitalmarkt schaffen soll. Kleinanleger sollen so vor Risiken geschützt und bei ihrer Anlageentscheidung unterstützt werden. In einer Stellungnahme spricht sich der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) für die geplanten Maßnahmen aus, weist aber auf mehrere Lücken im Gesetzentwurf hin. 

Der vorliegende Gesetzentwurf bringt die Absicht der Bundesregierung zum Ausdruck, mehr Transparenz in einem Sektor herzustellen, der nur einer eingeschränkten Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) unterliegt. Gleichzeitig will der Entwurf sicherstellen, dass Vermögensanlagen nur noch beschränkt beworben werden dürfen.

Auch wenn sich der vzbv seit einigen Jahren für ein generelles Vertriebsverbot von Vermögensanlagen und sonstigen Graumarktprodukten einsetzt, erkennt der vzbv das mit dem Gesetzentwurf verfolgte Ziel an, Kleinanleger vor dem Eingehen bestimmter Risiken zu schützen und sie bei einer informierten und risikobewussten Entscheidung zu unterstützen.

In der Stellungnahme kommentiert der vzbv die vorgesehenen Neuregelungen.

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