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29.01.2014 > Dokument

Prokon-Genussrechte - Überblick über die Entwicklung

Kleinanleger besser vor Produkten des Grauen Kapitalmarktes schützen
Quelle: 
Peter Atkins – fotolia.com

Die Prokon-Genussrechte sind keine geeignete Anlageform für Kleinanleger - vor allem nicht zur Altersvorsorge und zum Aufbau von finanziellen Reserven. Der Fall Prokon zeigt, wie sehr diese kaum regulierten Produkte mit Risiken für Anleger behaftet sind, deren Werbung sich gerade an Kleinanleger richtet.

Prokon hat am 22. Januar 2014 die Eröffnung des Insolvenzverfahrens für die Prokon Regenerative Energien GmbH beantragt.

 Das Unternehmen hatte sich am 10. Januar 2014 an seine Anleger gewandt. Eine Insolvenz sei nur zu verhindern, wenn ein Großteil der Genussrechtsinhaber mindestens bis Ende Oktober 2014 auf eine Kündigung der Genussrechte verzichtet. Zusätzlich sollten die Anleger bei einer anschließenden Kündigung einer Auszahlung innerhalb von zwölf Monaten zustimmen. Dieser Versuch, das Unternehmen noch zu retten, ist gescheitert. Ob die Anleger jemals ihre Einlagen zurückbekommen, ist ungewiss.

Hier finden Sie Informationen zu dieser Art von Anlage und einen Überblick zu den rechtlichen Schritten, die der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) bisher unternommen hat.