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03.01.2012 > Dokument

Neue vpk zum Thema Pflege erschienen

vzbv-Magazin mit einem Gastkommentar von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr
Quelle: 
Peter Atkins – fotolia.com

Wo liegen die Herausforderungen beim Thema Pflege? Dieser Frage geht die neue Ausgabe des vzbv-Magazins "vpk – verbraucher. politik. kompakt." nach, die heute erschienen ist. In einem Gastkommentar kündigt Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr Verbesserungen für Demenzkranke und eine Stärkung der privaten Vorsorge an. vzbv-Vorstand Gerd Billen kritisiert im Editorial, die Ankündigungen gingen nicht weit genug.

Der Bundesgesundheitsminister äußert in der vpk die Überzeugung, dass ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff erforderlich ist, der dem Bedarf von Demenzkranken besser gerecht wird. Allerdings gebe es „noch wichtige Fragen, die wir durch einen Beirat klären lassen“, so Bahr. In der Zwischenzeit solle es Leistungsverbesserungen geben. Die Pflegeversicherung werde „weiterhin eine Teilkaskoversicherung bleiben“. Das Pflegerisiko müsse darüber hinaus privat abgesichert werden. Hierfür will sein Ministerium „einen Anreiz aus Steuermitteln“ schaffen.

vzbv-Vorstand Gerd Billen kritisiert in seinem Editorial, der Beirat des Gesundheitsministeriums habe längst empfohlen, den Bedürftigkeitsbegriff auf Demenzkranke auszuweiten. Ein weiterer Prüfauftrag sei somit überflüssig. Zudem blieben die Ankündigungen zur privaten Vorsorge „viel zu vage“. Insgesamt „reichen die Ankündigungen längst nicht aus“, so Billen.

Die vpk – verbraucher. politik. kompakt. erscheint jeden ersten Dienstag im Monat in Form eines Newsletters mit anhängendem ePaper. Jede Ausgabe befasst sich mit einem verbraucherpolitischen Schwerpunktthema und stellt die Positionen des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) vor. Der Newsletter kann kostenlos abonniert werden unter http://www.vzbv.de/newsletter.htm.

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