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30.07.2014 > Dokument

Lebensversicherung: Transparenzoffensive gescheitert

Beitrag im Wirtschaftsdienst | Ausgabe Juli 2014
Quelle: 
Peter Atkins – fotolia.com

Die provisionsbasierte Versicherungsvermittlung, die gegenüber dem Verbraucher kostenlos erscheint, steht im unmittelbaren Wettbewerb mit Honorarberatern, deren Gebühr direkt vom Verbraucher beglichen wird und damit für ihn ersichtlich ist.

Bei der Reform der Lebensversicherung sollen Provisionen nun doch nicht offengelegt werden. Einen entsprechend geänderten Gesetzentwurf beschloss der Bundestag am 4. Juli 2014.  

Stattdessen soll zukünftig eine Kennziffer ausgewiesen werden, die den Anteil der Gesamtvertriebskosten an der Rendite abbildet. Im Versicherungsvertrieb wird allerdings ausdrücklich mit einer Beratungsleistung geworben. Die Provision wird explizit als Gegenleistung für die erfolgte Beratung gerechtfertigt. Aber wenn es um die Transparenz von Provisionen geht, also dem Geld, das Verbraucher für die vermeintliche Beratungsleistung zu Versicherungen zahlen müssen, geht der Puls einer ganzen Branche - der Versicherungsvermittler - in die Höhe.

Lesen Sie den ganzen Beitrag von Dorothea Mohn, Finanzexpertin im Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) auf der Website des Wirtschaftsdienstes | Zeitschrift für Wirtschaftspolitik  |   http://www.wirtschaftsdienst.eu/archiv/jahr/2014/7/lebensversicherung-transparenzoffensive-gescheitert/