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13.05.2011 > Dokument

Gutachten zu Verbraucherschutz im Urheberrecht

Studie von Dr. Till Kreutzer, Büro für informationsrechtliche Expertise, erstellt im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (116 Seiten, 720 KB)
Quelle: 
Peter Atkins – fotolia.com

Vorschläge für eine Neuordnung bestimmter Aspekte des geltenden Urheberrechts auf Basis einer Analyse aus verbraucherschutzrechtlicher Sicht. Durch die rasante Entwicklung des Internets und die Verbreitung von Digitaltechnologien und Online-Zugängen, hat das Urheberrecht für Verbraucher mittlerweile eine elementare Bedeutung. Um das Urheberrecht den Erfordernissen der digitalen Welt anzupassen, wurden neue Regelungen eingeführt, die vor allem die digitale (Online-) Nutzung von urheberrechtlich geschützten Werken betreffen.

Durch die rasante Entwicklung des Internets und die Verbreitung von Digitaltechnologien und Online-Zugängen, hat das Urheberrecht für Verbraucher mittlerweile eine elementare Bedeutung. Um das Urheberrecht den Erfordernissen der digitalen Welt anzupassen, wurden neue Regelungen eingeführt, die vor allem die digitale (Online-) Nutzung von urheberrechtlich geschützten Werken betreffen.

Ausgleich zwischen den Interessen der Nutzer, Urheber und Rechteinhaber herstellen

Die letzten Urheberrechtsnovellen haben die Balance zwischen den Interessen der Urheber, der Rechteinhaber und der Nutzer zu Lasten der Nutzer aus dem Gleichgewicht gebracht. Weil der Fokus auf dem Schutz der Rechteinhaber lag, wurden die Nutzungsmöglichkeiten von urheberrechtlich geschützten Inhalten immer stärker eingeschränkt.

Um herauszufinden, wie sich das Urheberrecht auf die Interessen der Nutzer auswirkt, hat der vzbv ein Gutachten in Auftrag gegeben. Darin werden die Defizite des geltenden Rechts benannt und Vorschläge für eine Neuordnung des Urheberrechts gemacht. Die Vorschläge betreffen die folgenden Aspekte: kreative Nutzung vorbestehender Werke, Vervielfältigungen zum privaten Gebrauch, Begrenzung der Kosten für Verbraucherabmahnungen sowie die Weiterveräußerung unkörperlicher Werkexemplare.

Die digitale Welt birgt große Chancen für das kreative Schaffen und dessen Verbreitung, die es zugunsten aller Beteiligten zu nutzen gilt. Voraussetzung dafür ist eine Reform des Urheberrechts, die ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Interessen der Nutzer, Urheber und der Rechteinhaber zum Ziel hat. Das Gutachten liefert wichtige Anhaltspunkte, wie eine für alle Seiten zufriedenstellende Reform des Urheberrechts aussehen könnte.

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