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05.01.2011 > Dokument

"Ein System ohne Zukunft" - Stefan Etgeton zu den Unterschieden zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung

Quelle: 
Peter Atkins – fotolia.com

Interview erschienen in "DIE ZEIT" vom 5.1.2011 Nr. 02
Link zum Interview

O-Töne von Stefan Etgeton zur Zukunft der privaten Krankenversicherung.

DIE ZEIT: Herr Etgeton, zum Jahreswechsel sind die Beiträge der privaten Krankenversicherer zum wiederholten Mal kräftig gestiegen, Umfragen zufolge um durchschnittlich 7,5 Prozent. Wird sich diese Entwicklung fortsetzen?

Stefan Etgeton: Wir erleben seit Jahren, dass die Beiträge in der PKV stärker steigen als bei den gesetzlichen Kassen. Ein Grund dafür ist, dass die privaten Versicherungen weniger gegen den Anstieg der Kosten unternehmen als die gesetzlichen Kassen. Das gilt vor allem für die Arzthonorare und für Arzneimittel - und das sind die stärksten Kostentreiber. Hinzu kommt, ...

ZEIT: Stimmt dann der Vorwurf der Zwei-Klassen-Medizin überhaupt, wonach privilegierte Privatpatienten oft für weniger Geld bessere Leistungen erhalten?

Etgeton: Die heutigen Privatversicherten sind Mitglied in einem System mit ungewisser Zukunft, sie müssen mit weiter steigenden Beiträgen rechnen und können nicht ins gesetzliche System wechseln. Insofern sind sie in keiner günstigen Position. Anders ist das bei freiwillig Versicherten, den gutverdienenden Mitgliedern der gesetzlichen Kassen ...

ZEIT: Für wen lohnt sich der Wechsel noch?
.....

Die Antwort und noch mehr Fragen an Dr. Stefan Etgeton finden Sie in dem Interview von Elisabeth Niejahr in DIE ZEIT Nr. 2 vom 5. Januar 2011.

Link zum Interview

Dr. Stefan Etgeton ist Leiter des Fachbereichs Gesundheit und Ernährung im Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv).

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