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07.09.2017 > Dokument

Daten und Fakten zur Altersvorsorge

Quelle: contrastwerkstatt - Fotolia.com
Mehr Rente mit dem Non-Profit-Vorsorgefonds
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Damit das Geld im Ruhestand nicht knapp wird, sind viele Verbraucherinnen und Verbraucher auf eine private Altersvorsorge angewiesen. Aber: Hohe Gebühren der privaten Anbieter schmälern das tatsächlich verwaltete Kapital und damit die spätere Rente. Es fehlt ein nichtkommerzielles, kostengünstiges Basisprodukt, bei dem die Interessen der Verbraucher im Mittelpunkt stehen und nicht die Gewinninteressen der Anbieter.

Durch die Absenkung des gesetzlichen Rentenniveaus mit der Rentenreform 2001 sind viele Verbraucher im Alter nicht mehr so abgesichert, dass sie ihren Lebensstandard halten können. Seitdem wird die private Vorsorge mit der Riester- Rente gefördert. Aber: Der Markt für Riester-Produkte ist unübersichtlich und gute Angebote führen ein Nischendasein. Oft werden gerade die Varianten verkauft, die zu teuer sind und nicht die erhoffte Rendite einbringen. Ein großer Teil der Sparbeiträge landet über Gebühren bei den Anbietern und wird nicht für die Rente der Verbraucher angelegt.

Non-Profit-Altersvorsorgeprodukt einführen

Eine Neuausrichtung der Altersvorsorge mit einem vereinfachten Basisprodukt als Grundlage ist aus Sicht des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) überfällig. Die Idee findet immer mehr Unterstützer: So gab es einen Vorstoß des Landes Hessen, eine Deutschlandrente als kostengünstige Basisversorgung einzuführen. Und auch im Konzept der Bundesregierung zur Alterssicherung wird ein Standardprodukt zur privaten Altersvorsorge erwogen. Eine entsprechende Gesetzesinitiative auf Bundesebene ist aber bis heute ausgeblieben.

Der vzbv hat in einem Faktenblatt Informationen, Daten und seine Forderungen zur Einführung eines Non-Profit-Vorsorgefonds veröffentlicht.

 

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Altersvorsorge: Mehr Rente mit dem Non-Profit-Vorsorgefonds| Faktenblatt des vzbv | September 2017