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Christian Fronczak
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22.05.2006 - Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und die Verbraucherzentralen warnen vor Rechnungen eines Unternehmens namens "euroSAT Service GmbH". Die Verbraucherzentralen raten betroffenen Verbrauchern, geforderte Schein-Gebühren auf keinen Fall zu entrichten. Die Rechnungen sollten entweder dem Papierkorb oder der örtlichen Polizeidienststelle überlassen werden.
Der vzbv und die Verbraucherzentralen werden mit Anfragen von Verbrauchern überschwemmt, die in einem Schreiben zur Zahlung einer Gebühr für den Sat-Empfang in Höhe von 78,00 Euro aufgefordert werden. Die Rede ist von einer angeblichen Verordnung eines Rundfunkrates. Danach sollen private TV-Anstalten seit dem 01. Januar 2006 Sat-Gebühren erheben können. Für den Fall der Nichtzahlung droht das Unternehmen mit der Abschaltung des Receivers.
Tatsache ist: Über die Einführung einer Sat-Gebühr ist bisher noch keine Entscheidung gefallen. Die angedrohte Abschaltung des Receivers entbehrt jeder Grundlage. Das Amtgericht Charlottenburg, bei dem die Euro Sat GmbH im Handelsregister eingetragen ist, verweist bei Anfragen an die Ermittlungsbehörden.
Eine Kopie des Schreibens ist im Dokumentendownload eingestellt.
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