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27.01.2016 > Pressemitteilung

vzbv sucht Verbraucherschulen

vzbv informiert auf der Bildungsmesse didacta über neue Schulauszeichnung zur Verbraucherbildung
Quelle: 
Picture-Factory - fotolia.com
  • vzbv zeichnet Schulen aus, die sich für Verbraucherbildung engagieren.
  • Bundesweite Auszeichnung startet am 1. März 2016.
  • vzbv berät interessierte Schulen auf der Bildungsmesse didacta.

Sei es der Umgang mit Geld, Datenschutz im Netz oder nachhaltiges Einkaufen: Um schon Kinder und Jugendliche frühzeitig auf die Herausforderungen des Konsumalltags vorzubereiten, macht sich der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) für Verbraucherbildung stark. Im März 2016 startet die Bewerbungsfrist für die Auszeichnung „Verbraucherschule“, die der vzbv an besonders engagierte Schulen vergibt.

„Immer mehr Schulen erkennen, wie wichtig Verbraucherbildung ist, und setzen das Thema auf den Stundenplan. Das wollen wir fördern und ein Zeichen für mehr Verbraucherbildung setzen. Unser Ziel ist es, dass Verbraucherbildung künftig in allen Schulformen verpflichtend ist“, sagt Klaus Müller, Vorstand des vzbv.

Auszeichnung für allgemeinbildende Schulen

Egal ob Schülerinnen und Schüler den Schulgarten bewirtschaften, einen Kiosk betreiben oder Mitschüler über Fallstricke beim Online-Einkauf aufklären: Um die Auszeichnung als „Verbraucherschule“ können sich allgemeinbildende Schulen bewerben, die im Unterricht und außerhalb des Klassenraums Schwerpunkte bei den Themen Finanzen, Medien, Ernährung und nachhaltiger Konsum setzen. Die Bewerbungsfrist läuft vom 1. März bis 30. Juni 2016. Eine Jury aus Schul- und Verbraucherbildungsexperten wird die Verbraucherschulen im Herbst 2016 küren.

Auf der Bildungsmesse didacta vom 16. bis 20. Februar 2016 in Köln wird der vzbv am Stand der Initiative IN FORM interessierte Schulen beraten. Gefördert wird die Auszeichnung „Verbraucherschule“ durch die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz. 

Modellprojekte der Verbraucherzentralen

Die Auszeichnung ist ein weiterer Baustein, um Kinder und Jugendliche zu unterstützen, verantwortungsvolle Konsumentscheidungen zu treffen. Die Kultusministerkonferenz hat Verbraucherbildung an Schulen im Jahr 2013 durch einen Beschluss gestärkt, sie findet sich mittlerweile in vielen Lehrplänen der Bundesländer wieder. Auch die Verbraucherschutzministerkonferenz setzt sich mit ihrem Beschluss aus dem Jahr 2014 für mehr Verbraucherbildung ein. Die Modellprojekte „Verbraucherschule“ der Verbraucherzentralen Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen zeigen bereits, wie die Vermittlung von Konsum- und Alltagskompetenzen in das Schulangebot integriert werden können. Daneben setzen auch andere Schulen Verbraucherbildung in Unterricht und Schulalltag um.