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01.03.2016 > Pressemitteilung

Telekommunikation macht Verbrauchern die meisten Probleme

Umfrage: Rund drei von vier Verbrauchern würden bei Fragen zu Einkäufen und Verträgen Rat bei Verbraucherzentralen suchen
Quelle: 
contrastwerkstatt - fotolia.com
  • Jeder Zweite hatte schon einmal Probleme im Bereich Telekommunikation, jeder Dritte mit Versicherungen.
  • 93 Prozent der Verbraucher, die die Verbraucherzentralen kennen, bewerten diese als nützlich, 83 Prozent als unabhängig.
  • vzbv und Verbraucherzentralen stellen zum Weltverbrauchertag am 15. März 2016 das Thema „Altersvorsorge im Zinstief“ in den Mittelpunkt.

Probleme im Bereich Telekommunikation sind das größte Verbraucherärgernis: Rund die Hälfte der Verbraucherinnen und Verbraucher (47 Prozent) hatte hierbei schon einmal Fragen oder Probleme. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von TNS Emnid im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv). Häufig werfen auch die Themen Versicherungen (32 Prozent) und Gewährleistung (28 Prozent) Fragen auf. Als Ansprechpartner bei Schwierigkeiten genießen die Verbraucherzentralen hohes Vertrauen.

Kommt es bei einem Kauf oder Vertragsabschluss zu Fragen und Problemen, würde sich die Mehrzahl der Verbraucher (91 Prozent) an Freunde, Familie und Kollegen wenden. Für 78 Prozent käme der Hersteller oder Verkäufer in Frage, 71 Prozent würden die Verbraucherzentrale aufsuchen.

Klaus Müller, Vorstand des vzbv: „Verbraucher können heute auf eine Vielzahl von Informationsquellen zurückgreifen. Umso wichtiger ist es, dass sie qualitätsgesicherte, unabhängige Informationen und Beratung erkennen und wertschätzen, wie es sie vor allem bei den Verbraucherzentralen gibt.“ Ein Viertel der Befragten (24 Prozent) hat sich schon einmal Rat bei den Verbrauchzentralen geholt. 84 Prozent derjenigen waren mit der Beratung ziemlich oder sogar sehr zufrieden.

Verbraucherzentralen mit gutem Image

Die Befragten, denen die Verbraucherzentralen bekannt sind, attestieren ihnen ein sehr gutes Image und bewerten sie als nützlich (93 Prozent) und glaubwürdig (91 Prozent). Acht von zehn (83 Prozent) verbinden mit ihnen unabhängige Informationen. Die Befragten bringen Verbraucherzentralen wie auch der Stiftung Warentest hohes Vertrauen entgegen (62 und 63 Prozent).

Die Verbraucherzentralen beraten zu einem breiten Themenspektrum, das nicht allen Verbrauchern bekannt ist. Diejenigen, die die Verbraucherzentralen kennen, verbinden vor allem die Bereiche Gewährleistung (79 Prozent), Energiekosten (77 Prozent) und Lebensmittel (73 Prozent) mit dem Angebot. Weniger bekannt ist, dass Verbraucherzentralen auch zu Problemen bei Datensicherheit (58 Prozent), Mobilität und Reisen (52 Prozent) oder Altersvorsorge (49 Prozent) beraten.

Weltverbrauchertag 2016

Das Thema „Altersvorsorge im Zinstief“ greifen der vzbv und Verbraucherzentralen anlässlich des Weltverbrauchertags am 15. März 2016 auf. In Berlin diskutiert der vzbv dazu mit Politik und Wirtschaft. Zudem stellt der Marktwächter Finanzen, mit dem die Verbraucherzentralen den Finanzmarkt aus Sicht der Verbraucher beobachten und analysieren, seine Arbeit vor. Verbraucherzentralen starten Aktionstage mit Informationen und Beratung rund um die Altersvorsorge.

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